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Zultan Aja Becken Serie Test

Die Zultan Aja Serie ist seit vielen Jahren der preisgünstige Einstieg, wenn es um handgemachte Becken aus B20 Bronze geht. Im Gegensatz zu den bekannteren Beckenserien wie Caz oder Rock Beat werden sie aber nicht in der Türkei, sondern in China gefertigt. Wie sich das auf den Klang auswirkt und was die Becken können, haben wir getestet. 

Zultan Aja Becken Test
Die Zultan AJA Serie im Gruppenbild.

Zultan Aja Becken – das Wichtigste in Kürze

  • preisgünstige Becken aus B20 Bronze
  • Zielgruppe: Einsteiger und Fortgeschrittene
  • einzeln oder in drei Bundle-Konfigurationen erhältlich
  • alle Becken im Natural Finish

DETAILS

Besonders für die Zielgruppe der Schlagzeug-Einsteiger stellt sich regelmäßig die Frage, welche Becken man sich als Erstausstattung zulegt. Aber auch bei Drummern, die einen hohen Verschleiß haben oder für den Übungsraum auch mit Becken zurechtkommen, die nicht dem absoluten High-End-Anspruch genügen müssen, kommen Zultans Aja Becken ins Spiel. Die Serie gibt es schon seit vielen Jahren, allerdings haben wir sie in der bonedo-Redaktion bisher nicht getestet. Höchste Zeit also, dies nachzuholen.

Die Aja Becken gibt es einzeln oder in drei Bundles

Die Zultan Aja Serie ist recht breit aufgestellt: Es gibt zwei Hi-Hats in den Standardmaßen 13 und 14 Zoll sowie eine ganze Reihe an Crashbecken zwischen 14 und 20 Zoll. Auch die Effektsektion ist mit zwei Chinas und drei Splashbecken adäquat abgedeckt. Allerdings gibt es nur ein Ridebecken in 20“ zu kaufen. Für diesen Test bekamen wir die vier „geraden“ Crashes in 14“, 16“ 18“ und 20“, beide Hi-Hats, das Ride, drei Splashes sowie ein 18“ China zur Verfügung gestellt. Neben dem Einzelkauf gibt es außerdem drei Bundles, die zusammen mit einer gepolsterten Thomann Deluxe Beckentasche ausgeliefert werden. 

Zultan Aja Becken Detail
Fotostrecke: 5 Bilder Gleichmäßig und über die gesamte Fläche: das Abdrehmuster.
Fotostrecke

Im folgenden Video bekommt ihr einen guten ersten Eindruck von den tonalen Qualitäten der Becken:

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Die Becken sind größtenteils gut verarbeitet

Die erste Begutachtung nach dem Auspacken ergibt ein recht stimmiges Bild. Alle Becken liegen plan auf und sind mit ebenen Außenkanten versehen. Lediglich bei einigen Mittellöchern gibt es kleine „Rundungstoleranzen“. Auf der Oberseite sind die Becken mit dem bekannten Zultan-Schriftzug gestempelt, außerdem findet sich hier die Serienbezeichnung, zusammen mit dem Durchmesser und der Typenbezeichnung. Die Unterseiten sind nicht beschriftet und es gibt auf den Becken auch keine Gravur, wie sie bei den türkischen Zultans üblich ist. Die Aja Becken sind beidseitig in einem feinen und regelmäßigen Muster komplett abgedreht und im Natural Finish poliert. Hier und da hat der Meißel beim Abdrehen eine sichtbare Spur hinterlassen, diesen optischen Makel sollte man dem Hersteller angesichts des günstigen Anschaffungspreises aber verzeihen. Bis auf die Effektbecken (China und Splashes) sind keine Hammermerkmale erkennbar. 

Zultan Aja Hi-Hat
Fotostrecke: 4 Bilder Die Aja Hi-Hats gibt es in 13 und 14 Zoll.
Fotostrecke

Die Gewichtsverteilung reicht von Paper Thin bis Medium

Während die drei Splashbecken in 8“, 10“ und 12“ sowie das 14“ Crash sehr dünn sind, rangieren die übrigen Modelle in puncto Gewicht im Thin/Medium-Segment. Es gilt zu beachten, dass die Top- und Bottom-Becken der Hi-Hat-Pärchen nicht beschriftet sind, hier hilft dann zur Unterscheidung nur der kurze Gewichts- und Klangtest. Das Bottom erkennt man am höheren Pitch und am etwas schwereren Gewicht.

Beim 18“ China handelt es sich um ein stereotypisches Modell mit der markant geformten „Handgriff“-Glocke. Die Krempe ist stark gewölbt und das Becken ist, wie die anderen Effekte auch, recht dünn von der Materialstärke.

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