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Weihnachtsnachlese: “Oh Holy Night” gespielt mit Modularsynthesizern

Das Video, via Comparative Irrelevance geteilt, zeigt eine Aufführung des traditionellen Weihnachtsliedes “Oh, Holy Night” (Adolphe Adam), arrangiert für den dreifachen Eurorack-Synth-Patch Ears, Clouds & Tides von Mutable Instruments.

Technische Details

(Foto: Comparative Irrelevance)
(Foto: Comparative Irrelevance)


Comparative Irrelevance spielt ein Sample von einem völlig zufällig ausgewählten Song über “Ears” und durch “Clouds”, während der Hüllkurvenfolger und das Schwellwert-Gate-Signal des Samples verwendet, um das Patch zu steuern.
Dabei wird “Tides” als typischer LFO benutzt, um mit dem Position-Parameter durch den Cloud-Puffer hin- und herzuwischen und dadurch die Eingabe etwas zu mischen. Das Gate-Signal von “Ears” ermöglicht dabei das Freezing der ‘Winter’-Themen von “Clouds”.
Wenn das Sample sein Crescendo erreicht, wird der Puffer eingefroren und gehalten, bis die Pegel zurückgehen.
Die Positionsmodulation verhindert jedoch, dass der eingefrorene Puffer statisch klingt. Der Envelope Follower von “Ears” wird auf den Pegel von “Tides” gepatcht, so dass die lauteren Klanganteile (nur wenn Freeze aktiviert ist) den größten Modulationsbereich haben, mit anderen Worten, die höchste Bewegung der Puffer-Wiedergabeposition.
Festzustellen ist, dass “Clouds” Pitch ziemlich hoch ist. Dies liegt daran, dass das Sample selbst viel langsamer wiedergegeben wird, als das im Original der Fall wäre, und daher der Tonhöhenabfall in der granularen Wiedergabe kompensiert werden muss.

Das Video von Comparative Irrelevance:

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von Michael Geisel

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