Pechschwarz sind die Tama Iron Cobra 600 Dark Shadow Edition Fußmaschinen. Neben den Spartan Beckenstativen aus Alu dürften die Teile damit zu den auffälligsten Hardware-Neuheiten des Jahres 2026 gehören. Gleichzeitig erscheinen sie als maximaler Kontrast zu den bunten Iron Cobra Marble 50th Anniversary Pedalen, die im Jahre 2025 auf Basis der 900er Maschinen vorgestellt wurden.
Mechanisch basieren die limitierten Pedale jeweils auf den regulären Tama Iron Cobra 600 Single- und Doppelfußmaschinen. Neben dem Aussehen könnte die spezielle Oberflächenbehandlung jedoch auch eine Veränderung des Spielgefühls mit sich bringen. Für wen die HP600DMB und die HP600DTWMB geeignet sind und ob der Aufpreis zu den Serien-Cobras gerechtfertigt ist, erfahrt ihr hier.

- leichte Bauweise
- ausreichend belastbar
- praxisgerechte Ausstattung
- sehr solide Verarbeitung
- Gummibeater erzeugen auf einigen Fellen/Patches leichte Quietschgeräusche
- etwas teurer als die Serien-600er

Welche Unterschiede gibt es zu den regulären 600er Fußmaschinen?
Tama’s Iron Cobra Pedale gibt es als 200er Einstiegsmodelle, als 900er Topmodelle und als 600er, welche in Sachen Preis und Ausstattung in der Mitte liegen. Auf jenen basieren unsere Testmaschinen. Man könnte auch sagen: Sie sind technisch nahezu identisch. Wie auch die 600 Pedale, müssen die Dark Shadows ohne Transporttasche, geschweige denn die massiven Cases der 900er-Serie auskommen.
Dafür gibt es das sogenannte Duo Glide Cam Element, das einen Wechsel der Laufeigenschaften von einer linearen zu einer exzentrischen Ansprache ermöglicht. Auch an Bord ist der kugelgelagerte „Speedo Ring“, der zu einer Verringerung der Reibung an der oberen Federaufhängung beiträgt. Dort liegt auch die Vierkantschraube, die das – nicht unabhängige – Verstellen des Trittplatten- und Beaterwinkels ermöglicht.
Ebenfalls wie bei der Serie ist die umständliche Fixierung der Pedale am Spannreifen ausgefallen. Dafür muss unter die Trittplatte gegriffen werden, eine seitliche Bedienung gibt es erst bei den höheren Serien. Wo wir gerade auf der Unterseite sind – dort fallen die Bohrungen in den Bodenplatten auf. Hier ist das optionale Zubehörteil namens Cobra Coil montierbar, ein Federelement, welches zu einer schnelleren Rückkehr der Platte in die Ausgangsposition beiträgt.
Das schwarze Finish der Rahmen und Trittplatten wird „eingebacken“
Kommen wir nun zu den einzigen Unterschieden zwischen unseren Testpedalen und der Serienversion. Der erste betrifft natürlich das Aussehen. Mit Ausnahme von Achsen und einigen Schrauben ist hier alles mattschwarz. Es gibt jedoch Unterschiede bei der Bearbeitung. Während die Bodenplatten, Beaterschäfte und Kardanwelle lackiert werden, kommt bei den Rahmen und den Trittplatten ein Einback-Verfahren zum Einsatz, was eine höhere Haltbarkeit verspricht. Der zweite technische Unterschied betrifft ein Detail, das sich auf den Klang auswirkt. Statt weißem Filz kommt bei der Schlägelspielfläche nun eine schwarze Gummimischung zum Einsatz. Die Verarbeitung aller Komponenten wirkt insgesamt sehr sauber und solide.























