Sire Marcus Miller V7 Fretless Test

Fazit

Wie schon im letzten Test eines Sire-Fünfsaiters erweist sich auch die bundlose Variante als absolutes Preis-Leistungs-Wunder. Für gerade mal 549,- Euro bekommt man ein tadellos verarbeitetes Instrument aus soliden Komponenten in der beliebten klassischen Optik inklusive der Sounds, die man von einem Fretless Jazz Bass hören möchte. Ganz nebenbei ist der Sire MM7 5 noch enorm flexibel. Natürlich habe ich schon Edleres gehört und Bässe gespielt, welche mehr “gesungen” haben. Aber die kosteten zum Teil bis zum Zehnfachen des Sires. Der MM7 5 zeigt jedenfalls keinerlei erwähnenswerte Schwächen, dafür um so mehr Stärken und wirkt weitaus teurer, als es der aufgerufene Preis vermuten lässt. Wer schon immer mal mit einem Fretless geliebäugelt hat, aber nicht zu tief in die Tasche greifen möchte, der bekommt hier eine sehr interessante Option geboten!

Pro:
  • authentische Fretless-Sounds
  • hohe Flexibilität in Verbindung mit Elektronik
  • gute Verarbeitung
  • tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • hochwertige D’addario Chromes Flatwounds
Contra:
  • stattliches Gewicht
  • mitdrehende Doppelstock-Potis der Elektronik
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Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: Sire
  • Modell: MM V7 5 Fretless
  • Herstellungsland: Indonesien
  • Mensur: 34 Zoll, Longscale
  • Korpus: Erle
  • Hals: geschraubt, Ahorn/Palisander
  • Hardware: Sire
  • Tonabnehmer: 2 x Sire Marcus Super Jazz
  • Elektronik: Sire Marcus Heritage 3
  • Sattel: Knochen, 46 mm Breite
  • Stringspacing: 18 mm
  • Stromversorgung: 18 Volt
  • Gewicht: ca. 4,5 kg
  • Preis: 549,- Euro (Stand: September 2017)
Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • authentische Fretless-Sounds
  • hohe Flexibilität in Verbindung mit Elektronik
  • gute Verarbeitung
  • tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • hochwertige D'addario Chromes Flatwounds
Contra
  • stattliches Gewicht
  • mitdrehende Doppelstock-Potis der Elektronik
Artikelbild
Sire Marcus Miller V7 Fretless Test
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