ProJammer App Test

Praxis

Die App ist leicht bedienbar, aber das Wechseln der Loops ist umständlich

Die Bedienung der ProJammer App ist kinderleicht. Einfach auf Start drücken, die gewünschte Instrumentierung auswählen und entweder die vorgegebenen Noten oder eine beliebige andere Variante zum Play-Along spielen. Falls das Tempo nicht passt, kann es mit dem Einstellrad um jeweils maximal 33 Prozent erhöht oder verringert werden. Ein Doppelclick auf die BPM-Anzeige führt zurück zum Ausgangstempo. Das Wechseln zu einem anderen Loop gestaltet sich etwas umständlich, da man das Hauptfenster verlassen und dann die Liste öffnen muss, aus der man schließlich den nächsten Loop auswählen kann. Praktischer wäre es, wenn man, zumindest innerhalb eines Genres, direkt im Hauptfenster zwischen verschiedenen Loops wechseln könnte.

Die fünf Basic Loops machen Appetit auf mehr

Die fünf Play-Along Loops der kostenlosen Basisversion haben unterschiedliche Längen, die von 4 bis hin zu 16 Takten reichen. Für jedes der fünf Genres (World, Funk, Rock, Latin, Blues) gibt es jeweils einen Loop, was für den Anfang genügt, aber – und das ist ja durchaus im Sinne des Erfinders – Lust auf mehr macht. Hier könnt ihr einen Zusammenschnitt der Basic Loops hören:

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Play-Alongs der Basisversion

Hier sind einige Ausschnitte aus den 20 zusätzlichen, kostenpflichtigen Loops zu hören:

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Kostenpflichtige Play-Alongs (Auswahl)

Tempoänderungen wirken sich auch auf den Sound des Clicks aus

Sowohl die musikalische als auch die klangliche Qualität der Play-Alongs ist insgesamt sehr gut, und es macht Spaß, durch An-und Ausschalten einzelner Instrumentalspuren die Begleitung zu variieren. Auch die – nicht regelbare – Lautstärke des zuschaltbaren Clicks ist absolut ausreichend. Die Qualität der Loops lässt bei Tempoänderungen, egal ob nach unten oder nach oben, hörbar nach, was sich aber in erster Linie bei den Drumsounds – die man zum Mitspielen ja für gewöhnlich stummschaltet – auswirkt, also zu verschmerzen ist. Schaltet man aber im veränderten Tempo den Click hinzu, klingt dieser doch überraschend anders als im Originaltempo, nämlich sehr schwammig und überhaupt nicht perkussiv, was das Dazutrommeln erschwert. Leider macht sich dieser Effekt selbst bei geringfügigen Tempovariationen schon unangenehm bemerkbar. Im folgenden hört ihr einen Play-Along Loop (ohne Drums, aber mit Click), dessen Tempo ich vom Ausgangswert allmählich um zehn Prozent verringere.

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Tempo Change mit Click
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