Anzeige
ANZEIGE

Phonic Powerpod 1062R Test

Praxis

Der Autor fährt mit dem Power-Koffer im Kofferraum in seinen Lieblings-Club, wo er ordentlich Krach machen darf. Keine leichte Aufgabe, denn die 18 Kilogramm lassen sich nicht wirklich entspannt über den Riemengriff tragen. Einmal aufgebaut und eingeschaltet, überzeugt der Powerpod mit niedrigem Grundrauschen und einem kaum hörbaren Lüfter. Somit lässt sich der Powermixer durchaus auch für die Sprachbeschallung oder akustische Darbietungen in gediegenem Rahmen einsetzen.
Trotz vieler Bedienelementen lässt sich der Powermixer gut handhaben. Ein großes Manko ist allerdings das Fehlen jeglicher Aussteuerungsanzeigen für die Kanäle. Über die einsamen Level-Potis werden die Kanäle ganz ohne optisches Feedback ausgesteuert, der Anwender muss sich also auf sein Gehör verlassen. Das ist keine besonders elegante Lösung. Das gleiche Dilemma begegnet uns in der USB-Einheit: Der USB-Recorder besitzt zwar ein Trimpoti für den Aufnahmepegel, doch leider wurde vergessen, eine Aussteuerungsanzeige einzubauen. So muss man den Aufnahmepegel nach Gefühl einstellen, was nur bedingt zum Ziel führt. Ärgerlich.

Fotostrecke: 4 Bilder Der Mediaplayer spielt nicht jedes Audioformat ab.
Fotostrecke

Kommen wir zu den Pluspunkten des Powerpod: Die Klangregelung der Kanäle in Kombination mit den Achtband-GEQs ist flexibel genug, um den üblichen Problemfrequenzen Herr zu werden. Das Effektgerät stellt praxisnahe Effekte in guter Qualität zur Verfügung, ein passender Gesangshall sollte sich immer finden lassen. Die Endstufenleistung reicht aus, um sich bei kleineren Gigs oder im Proberaum Gehör zu verschaffen – wobei Klang und maximale Lautstärke in direkter Abhängigkeit zu den angeschlossenen Boxen stehen.

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.