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Palmer Triline Test

Fazit

Der Triline verrichtet seine Arbeit zur vollsten Zufriedenheit, in jeder Betriebsweise knackfrei und ohne Signalaussetzer. Der zuverlässige und roadtaugliche Splitter bietet zusätzlich zur üblichen Standard-ABY-Schaltung auch die Möglichkeit, über die eingebaute DI-Box mit ihrem symmetrischen Ausgang eine Akustikgitarre einzubinden. Die lässt sich dann an den Mixer schicken, während am anderen Eingang die E-Gitarre auf den Amp geroutet wird – sehr praktisch für Gitarristen, die live öfters zwischen E- und Akustik-Gitarre wechseln. Durch den galvanisch getrennten Aufbau der beiden Eingänge sind Brummprobleme kaum zu befürchten, und zusammen mit den drei kleinen Ground-Lift-Schaltern geht die Gefahr gegen null. Lediglich die Klangwiedergabe könnte den absoluten Klangpuristen etwas stören, der Sound wird, unter dem Mikroskop betrachtet, ein wenig dünner in den unteren Mitten und verliert dadurch etwas an Wärme. Eine Eigenschaft, das muss man fairerweise sagen, die viele der von uns getesteten Splitter mitbrachten. Unterm Strich sieht es also so aus: Der Preis des Triline ist zwar recht üppig, dafür bekommt man aber ein professionelles Werkzeug an die Hand, das für alle Eventualitäten gerüstet ist.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • Anschlussmöglichkeit für zweite Gitarre
  • symmetrischer XLR–Ausgang (integrierte DI-Box)
  • Schaltmöglichkeiten zum Unterdrücken von Massebrummen
Contra
  • Preis
  • Nur mit mitgeliefertem Netzteil zu betreiben. Keine Möglichkeit, den Triline über ein Multi-Netzteil im Pedalboard mit Strom zu versorgen
Artikelbild
Palmer Triline Test
Für 269,00€ bei
Palmer_Triline_PGA01_005FIN
Technische Daten
  • Hersteller: Palmer
  • Modell: Triline
  • Typ: Splitter (1 Gitarre auf 2 Verstärker plus Tuner)
  • Anschlüsse: 2x Input, 2x Output (Klinke), Output (XLR), Tuner, Control
  • Schalter: A, B, A+B
  • Maße: 190 x 150 x 50 mm (B x T x H)
  • Gewicht: 1,2 kg
  • Preis: € 412,- (UVP)
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Palmer_Triline_PGA01_008FIN Bild

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von Thomas Dill

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