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Mackie 1604 VLZ4 Test

Fazit

Mit dem 1604 VLZ4 ist Mackie tatsächlich ein weiterer großer Wurf und eine erfolgreiche Fortsetzung der langen Tradition seit 1998 gelungen. Diese Variante ist mehr als nur ein einfacher Facelift.
Die Onyx-Preamps halten, was sie versprechen, und gehen nicht zu Lasten der übrigen Features dieser tollen Mischpultreihe. Zudem hat man davon Abstand genommen, diesen Klassiker mit neumodischen Features zu überfrachten. Es ist total erfrischend, einen Puristen der Kompaktklasse auf dem Tisch stehen zu haben. Kein Effekt-Schnickschnack, keine unterbeleuchtete USB Schnittstelle – pure analoge Kraft im robusten Stahlblechgehäuse!
Klang, Einsetzbarkeit, Routingmöglichkeiten, Monitoring, Effektverschaltung sind bis ins kleinste Detail sehr ausgefuchst geplant und für den praxisnahen Gebrauch konzipiert. Es hat sich ausgezahlt, dass Mackie ein Mischpult von Kunden für Kunden gebaut hat. Nobel ist es, dieses eigentlich schon ausgereifte Produkt immer weiter zu perfektionieren.
An allen Ecken und Enden lassen sich Effekt-Wege kreieren und mannigfaltigste Möglichkeiten des Monitorings. Bei den Returns lassen sich tolle Muliteffekt-Routings realisieren, und auch die alte ADAT-Idee der Direct-Outs für die ersten acht Kanäle lässt sich heutzutage mit modernen Acht-Kanal-Standard-DAWs nutzen.
Summieren, Effektieren, Recording, Proberaum, Studio, PA-Support oder PA Main-Systeme – alles ist mit diesem kompakten Tausendsassa möglich! Sicher gibt es ein paar potentielle kosmetische Eingriffsmöglichkeiten, über die man sich bei Mackie noch mal Gedanken machen könnte, und für die Zukunft wird es auch bestimmt noch ein paar Justierungsvorschläge geben, aber mit diesem Pult bin ich just sehr zufrieden und gebe es nur ungern wieder her! Und wie sagt der Amerikaner so schön: Es ist immer gut, noch etwas Luft nach oben zu haben…

Unser Fazit:

Sternbewertung 4,5 / 5

Pro

  • Onyx Mic-Preamps
  • Sehr kompakt
  • Farblich gut abgestimmte Potis
  • 4 Busse mit 6 Wahlmöglichkeiten
  • 4 Subgruppen
  • Mono-Out
  • Lampenanschluss auf der Frontplatte
  • Sehr vielseitig verschaltbare Ausgänge, Aux-Wege und Returns
  • Exzellente und vielseitige Monitor-Sektion
  • Hohe Verstärkerleistung bei kleinem Rauschabstand
  • Anschlussterminal kann um 90 Grad gekippt werden
  • Massiver interner Netztrafo
  • Rock Solid Verarbeitung

Contra

  • Fader-Kappen fragwürdig hinsichtlich Haptik und Design
  • Fader-Führung sehr wackelig
  • Übersprechdämpfung nicht hoch genug
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Mackie 1604 VLZ4 Test
Für 768,00€ bei
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von Axel Erbstösser

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Profilbild von Alex 28

Alex 28 sagt:

#1 - 23.07.2014 um 18:36 Uhr

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Hallo und sehr schöner ausführlicher Test. Ja in der Tat sind die Faderkappen eine Sache für sich und auch nach längerem Arbeiten konnte oder wollte ich mich nicht damit abfinden.Ich habe dann einfach Faderkappen von ALPS gekauft und draufgesteckt. Und siehe da, man hat ein besseres Gefühgl für den Fader.

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