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Kristian Kohle erklärt das Geheimnis hinter fetten Rock-Snaresounds

Seit geraumer Zeit speist der deutsche Metal-Produzent Kristian Kohle seinen YouTube-Kanal „Kohlekeller Studio“ stetig mit neuen Inhalten rund um das Thema Producing. Was zu tun ist, wenn man einen möglichst fetten Rocksound aus seiner Snare holen will, verrät er in seinem neusten Video.

Bild: Screenshot YT-Video, unten verlinkt
Bild: Screenshot YT-Video, unten verlinkt


Frei nach dem Motto „get it right from the start“ schwört Kristian als Fan von tiefen Snaresounds auf jene Modelle, die von Haus aus einen entsprechend fetten Klang produzieren. Daher befinde sich auch kein Modell in seinem Sortiment, das kürzer als 6,5 Zoll ist. Um einen tiefen, wuchtigen Rocksound zu erreichen, lässt Kristian das Schlagfell seiner 14“ x 6,5“ Free-Floating Brass Snare von Pearl recht locker. Im besagten Video stimmt er es mithilfe eines Tune-Bots auf 235 Hertz. Das Resonanzfell hingegen bringt er auf 325 Hertz. Das sei eine gute Kombination, um gleichermaßen „Fatness“ und Klarheit zu erzielen. 

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Spannend ist, dass Kristian als Schlagfell nicht etwa ein vorgedämpftes Modell, sondern ein Remo Ambassador benutzt, das vor allem im tiefen Tuning je nach Trommel sehr viel „Ring“ produzieren kann, der im Kontext der Musik jedoch verschwinde. Viel wichtiger sei, so Kristian, der Attack der Snare, da er den Charakter eines Songs maßgeblich beeinflussen könne. Am Ende demonstriert Kristian noch, wie er der Snare mithilfe von Equalizer und Kompressor mehr „Body“ und „Attack“ gibt, um sie schließlich „FATTER than life“ klingen zu lassen, wie es so schön im Videotitel heißt.

Hier geht es zu unserer Workshop-Reihe: Drums aufnehmen und mischen

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