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Ibanez SR805-AWT „Aged Whisky Burst Flat“ Test

Fazit

Nicht nur wer auf Whisky steht, ist bei diesem Bass gut aufgehoben, denn dieser Ibanez kann so ziemlich alles! Hat man sich erst einmal mit der Klangregelung und vor allem mit den drei Mitten-Frequenzbändern vertraut gemacht, so eröffnen sich zahllose Möglichkeiten der Tonformung.
Auch die Bespielbarkeit dieses Ibanez-Basses ist klasse – einzig das für die Soundgear-Bässe typische etwas enge Stringspacing fand ich persönlich anfangs gewöhnungsbedürftig. Gleichzeitig hat es mich aber auch schon nach kurzer Zeit inspiriert, z.B. viele Double Stops in mein Spiel zu integrieren.
Wer eine klare “Edelbass-Attitüde” sucht, jedoch nicht das nötige Kleingeld für einen Bass aus einer erlesenen hiesigen Manufaktur (wie Marleaux, Human Base, Franz Bass etc.) ausgeben kann, ist mit diesem eleganten SR 805 “von der Stange” durchaus gut bedient. Ich selbst war übrigens schon immer ein heimlicher Soundgear-Fan dank der wieselflinken Bespielbarkeit und dem stets praxisorientierten Sound. Und eben dies hat sich mit dieser aktuellen Version auch wieder einmal für mich bestätigt! Nicht umsonst fühlen sich Endorser wie Adam Nitti, Gerald Weasley oder Andrew “The Bullet” Lauer sichtlich wohl mit ihren Ibanez-Instrumenten.
Das einzige wirkliche Manko stellt für mich die rein aktive Funktionsweise dar. Ansonsten kann ich hier allerdings eine eindeutige Kaufempfehlung aussprechen, denn dieser Bass macht in nahezu jeder Stilistik eine tolle Figur!

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • variable Soundausrichtung
  • praxisorientierte Elektronik
  • sehr gute Bespielbarkeit
  • top Verarbeitung
  • tolle Optik
  • günstiger Preis
Contra
  • leider kein Passivbetrieb möglich
Artikelbild
Ibanez SR805-AWT „Aged Whisky Burst Flat“ Test
Für 870,00€ bei
Ibanez_SR805_AWT_006FIN
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Ibanez
  • Modell: SR 805 1P02
  • Herstellungsland: Indonesien
  • Farbe: Aged Whiskey Burst Flat
  • Hals: fünfteilig Jatoba/Bubinga, geschraubt, 864 mm / 34“ (long scale)
  • Saitenabstand/Stringspacing: 16,5 mm
  • Korpus: Mahagoni mit Maserpappeldecke
  • Griffbrett: Palisander mit ovalen Abalone-Einlagen
  • Bünde: 24 Medium Frets
  • Tonabnehmer: Bartolini MK-1 passiv
  • Elektronik: Ibanez Custom Dreiband-EQ mit Mittenfrequenzwahl (250/450/700 Hz)
  • Brücke: Accu Cast B305, 16,5 mm
  • Hardware: vergoldet, schwarze Potiknöpfe
  • Preis: 899,- Euro (UVP)
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von Samy Saemann

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Profilbild von Denis

Denis sagt:

#1 - 05.07.2016 um 08:25 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Bei Ibanez ist mir oft das geringe Korpusgewicht im Verhältnis zu Hals aufgefallen, ich kenne aber auch hauptsächlich die Einsteigermodelle. Was die Ergonomie angeht, sind die natürlich top. Ich glaube ich lass mal von meiner ursprünglichen Meinung über Ibanez ab und teste nochmal gründlich. Die scheinen ja echt gute Modelle zu haben.

    Profilbild von lars.bonedo

    lars.bonedo sagt:

    #1.1 - 05.07.2016 um 10:28 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Hi Denis!Die üppigen Shapings haben natürlich den Nebeneffekt, dass dabei eine Menge Holz auf der Strecke (oder besser: der Werkbank) bleibt. Das Resultat kann da schon mal ein etwas anderes Feeling als bei "herkömmlichen" Bässen sein, die ja in der Regel weniger schlank ausfallen. Dafür liegen die Ibanez-Bässe aber auch sehr anschmiegsam am Körper, was den Effekt möglicherweise wieder ausgleicht. Ich persönlich finde den Tragekomfort recht angenehm, aber eine kleine Umgewöhnung ist es auch für mich in der Tat immer wieder.Viele Grüße, Lars

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