Dem Radiohead Gitarristen zufolge wurde ein Teil seiner Filmmusik für Phantom Thread ohne vorherige Rücksprache für die Dokumentation lizenziert.

Jonny Greenwood und Filmemacher Paul Thomas Anderson wollen nun, dass die aus ihrem Film stammende Musik aus Melania entfernt wird. Der Film beleuchtet die Zeit kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump aus der Perspektive seiner Ehefrau.
Greenwood und Anderson (Magnolia, There Will Be Blood) sind zwar selbst nicht im Besitz der Urheberrechte für Phantom Thread. Der aktuelle Rechteinhaber Universal hätte die beiden jedoch vor der Lizenzierung der Musik informieren müssen. Da dies nicht geschehen war, sehen die Komponisten sich in ihren vertraglichen Rechten von Universal verletzt. Das begründe ihrer Meinung nach das Entfernen der Musik aus Melania, so die beiden in einem Statement für Variety.
Die Melania Dokumentation konnte innerhalb der USA bisher einen Box-Office Umsatz von über 13 Millionen US-Dollar erzielen. In anderen Ländern erfreut sich der Film jedoch deutlich geringerer Beliebtheit. So berichten viele Kinos von extrem niedrigen Verkaufszahlen. In einigen Städten wurden angeblich nicht mal zehn Tickets im Vorverkauf erworben. Mit einem Budget von 40$ Millionen die Amazon alleine für die Filmrechte zahlte, zuzüglich weiteren 35$ Millionen für Werbung, gilt der Film damit unterm Strich als Flop.
Der ursprünglich mit der Britpop Band Radiohead als Gitarrist und Keyboarder bekannt gewordene Greenwood hat sich in den vergangenen 25 Jahren an zahlreichen Filmkompositionen des auch PTA genannten Paul Anderson beteiligt, darunter Filme wie There Will Be Blood oder das nostalgische Coming of Age Drama Licorice Pizza. Seinen neuesten Filmmusikbeitrag machte er für den Soundtrack zum 2025 veröffentlichten One Battle After Another.

























