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Test
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06.11.2009

Steinberg CC121 Advanced Integration Controller Test

Cubase zum Anfassen

Im Zuge der Ablösung klassischer Aufnahme-Hardware durch den Computer hat sich auch in Sachen Bedienung viel geändert. Wo früher Massen von Drehpotis, Knöpfen und Fadern zur Verfügung standen, haben jetzt weitgehend Maus und Tastatur das Regiment übernommen. Dass „Old-School-Haptik“ aber weiter hoch im Kurs steht, beweisen die zahlreichen Controller diverser Hersteller, welche ein komfortables Arbeiten mit der Recording-Software versprechen. Steinbergs CC121 Advanced Integration Controller ist zwar schon ein paar Monate auf dem Markt, wurde aber  Anfang September 2009 mit einem Firmware- und Treiber-Update auf Version 1.5 bedacht. Grund genug, dem guten Stück mal genauer auf den Zahn zu fühlen.


Zunächst mal gilt es festzustellen, dass der CC121 Controller exklusiv mit Cubase bzw. Cubase Studio und Nuendo funktioniert, Nutzer anderer Digital Audio Workstations (kurz DAWs) müssen sich also woanders umschauen. Dafür verspricht Steinberg eine quasi unschlagbar gute Verbindung mit Cubase 5, die die Firma „Advanced Integration Technologie“ getauft hat. Passend dazu wurde die beliebte Recording-Software ebenfalls aktualisiert, Version 5.1 ist zum Testzeitpunkt das Maß der Dinge.

In der Vergangenheit hat Steinberg nicht immer ein gutes Händchen in Sachen Hardware bewiesen. Mit „Houston“ (die älteren Semester unter den Lesern erinnern sich vielleicht) wurde vor etlichen Jahren schon mal ein sehr ambitionierter und groß beworbener Controller auf den Markt geworfen. Dieser hatte aber ein paar nervige Macken und verschwand sang und klanglos wieder in der Versenkung.Nachdem nun Yamaha bei Steinberg bereits seit einiger Zeit eingestiegen ist und bei der Hardware-Entwicklung kräftig Hand anlegt, darf man jedoch zuversichtlich sein, dass die neuen Produkte auf soliden Füßen stehen und von längerer Lebensdauer sind. Zudem sieht man am aktuellen Update, dass man bei Steinberg/Yamaha gewillt ist, den Usern zuzuhören. Die aktuellen Updates haben nämlich ein paar sehr sinnvolle neue Funktionen am Start, welche CC121-Anwender der ersten Stunde vermisst haben - mehr dazu im Verlauf des Tests.

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