Test
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19.12.2019

Ape Labs ApeCoin Set of 4 und W-APP Test

USB LED-Module und Wireless-Transceiver

Kompakt, flexibel, effektiv

Heute nehmen wir ein neues Produkt der Firma Ape Labs unter die Lupe. Die Eisinger Manufaktur für Lichttechnik hat uns ihre neuen ApeCoins im „Set of 4“  zum Test geschickt. Vier leuchtstarke, vergleichsweise winzige Up- und Akzent-Lights, die ihrem Namen aus optischem Betrachtungswinkel schon einmal alle Ehre machen.  In jedem Coin steckt eine 15 Watt RGBW LED, steuerbar via Fernbedienung, W-DMX und Smartphone. Austauschbare Linsen und ein integriertes Mikrofon sorgen dafür, dass ihr das Licht an unterschiedliche Einsatzszenarien anpassen könnt. Und mit dem Bodenmagneten und der Power-Bank-Option ist man flexibel aufgestellt. 

Details

Das „Set of 4“ wird in einem unauffälligen, zweckmäßigen Karton angeliefert. Neben den vier ApeCoins finde ich zudem vier USB-Kabel in der Packung, ein 5V / 2A Dual USB-Netzteil, zwei USB-Splitter, eine Fernbedienung und vier zusätzliche Frostfilter als Alternative zu den bereits montierten Linsen. So ein wenig erinnerten mich die aus Aluminium gefertigten „Lichtminen“  im ersten Moment an eine Cremedose, zumal auch der Coin via Schraubgewinde problemlos drehend geöffnet werden kann zum Austausch der Linse.

Magneten und Gewinde

Nach einer 180-Grad-Drehung fällt der Blick auf den zentralen, in den Aluminiumboden eingelassenen Neodym-Magneten, der deutlich stärker ist, als handelsübliche Ferriten, mit denen man beispielsweise Informationen ans Magnetboard pappt. 4 kg Haftkraft attestiert der Hersteller – das ist ordentlich. Außerdem entdecke ich an der Unterseite ein M6-Gewinde, mit dem sich die Lichtmodule an der Truss befestigen lassen. Alternative: Ihr verwendet Ape Labs optional erhältliches, magnetbestückten Kugelkopfadapter „Magnet BallHead Adapter“. Der kostet 7,90 pro Stück und ist eine lohnenswerte Investition. Und wo wir gerade bei den Preisen sind:

Packages

Die Preise der ApeCoins Packages gestalten sich wie folgt (Dezember 2019): Das Doppelpack als Einstiegspaket liegt bei 155 Euro – kommt mit zwei Coins, Frostfiltern, Fernbedienung, zwei Verlängerungskabeln und Dual-Netzteil. Das „Set of 4“ schlägt mit 275 Euro zu Buche und bringt insgesamt vier USB-Kabel und noch zwei Splitterkabel mit. Die Einzelleuchte genannt „Set of 1“ ist mangels Fernbedienung  - die es gleichwohl natürlich separat zu erwerben gibt - in erster Linie als Ergänzung oder Ersatz gedacht, kostet 59 Tacken und kommt so wie sie ist plus Frostfilter.  

Im Inneren eines jeden ApeCoins arbeitet eine 15 Watt RGBW LED (weiß @ 6700K), die Spannungsversorgung erfolgt über eine 5-V USB-Verbindung, das Kabel ist ziemlich kurz gehalten und fest montiert, also im Falle eines heimtückischen Angriffs durch den gemeinen Kabelbruch nur unter Zuhilfenahme von Lötkolben und Kleber austauschbar. 23 cm misst die Strippe, die Verlängerungen  je 1,8 m und die Splitter gut 17 cm.

Man hat als Anwender die Wahl, ob man ein USB-Netzteil für die Stromversorgung einzusetzen gedenkt. Wenn dies am Aufstellungsort problematisch sein sollte, darf auch eine Powerbank genutzt werden. Ein Hinweis an dieser Stelle: Es dürfen nur zwei  ApeCoins pro USB-Buchse an das mitgelieferte USB-Netzteil angeschlossen werden respektive vier Strahler an das gesamte Netzteil.

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