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Electronic Sound Lab Creepy Piano

Creepy Piano von Electronic Sound Lab ist ein Spezialist für düstere Sounds. Von klirrenden Pianoklängen bis hin zu sphärischen Synthie-Sounds bekommt man hier genug Werkzeuge geliefert, um Unbehagen zu erzeugen. Wir haben uns den gruseligen Sampleplayer genauer angesehen.

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Noch mehr kostenlose Plug-ins findet ihr in unserem großen Freeware-Software-Synths- und Plug-ins-Special.

Details & Praxis

Bedienoberfläche

Auch bei der Nutzeroberfläche des Creepy Pianos wurde das Horror-Thema beibehalten. Blutige Klaviertasten, schwarz-rote Bedienelemente und eine schwarze Klaviatur im unteren Bereich lassen sofort erahnen, welche Klänge man erwarten kann – spooky! Das Plugin verfügt über sechs Regler. Am Anfang steht ein Cutoff, gefolgt von einer ADSR-Hüllkurve mit Attack, Decay, Sustain und Release. Zu guter Letzt steht Anwendern noch ein Reverb zur Verfügung. So weit, so gut. Die grafische Oberfläche wirkt etwas oldschool und ist nicht gerade hoch aufgelöst, aber es handelt sich schließlich auch um ein kostenloses Plugin.

Das Creepy Piano verfügt über eine ADSR-Hüllkurve mit Attack, Decay, Attack und Release.
Das Creepy Piano verfügt über eine ADSR-Hüllkurve mit Attack, Decay, Attack und Release.

In unserem Praxistest ging es uns vor allem darum, die Qualität der verschiedenen Klänge zu beurteilen und die Funktionsweise der Regler zu testen. Wir programmierten eine gruselige Tonfolge in der Pianoroll unserer DAW, um die einzelnen Klänge vorzuhören. Der Cutoff und die Bedienelemente der ADSR-Hüllkurve erledigen ihren Job zuverlässig. Ein rudimentäres Sounddesign ist somit möglich. Der Reverb ist jedoch eher weniger überzeugend. Hier sollte man auf andere Plugins ausweichen.

Audio Samples
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Creepy Piano 01 Cadaverous Creepy Piano 02 Clayshock Creepy Piano 03 Coffinrot Creepy Piano 04 Deathbone Creepy Piano 05 Deathghoul Creepy Piano 06 Decayed Creepy Piano 07 Evilstench Creepy Piano 08 Graveblink Creepy Piano 09 Greenhorror Creepy Piano 10 Grotesque Creepy Piano 11 Horrorbox Creepy Piano 12 Mechalurk Creepy Piano 13 Necromantic Creepy Piano 14 Necrotic Creepy Piano 15 Psychic Creepy Piano 16 Returned Creepy Piano 17 Sorcerous Creepy Piano 18 Steelanger Creepy Piano 19 Stenchooze Creepy Piano 20 Tombooze Creepy Piano 21 Unspeakable Creepy Piano 22 Waterhunt

Doch kommen wir zum wichtigsten Aspekt – dem Klang. Die Klänge sind sehr unterschiedlich, genauso wie die Qualität ebendieser. Während man bei manchen Sounds aufgrund der Charakteristik eine Gänsehaut bekommt, wird sie bei anderen Klängen durch die eher mäßige Qualität erzeugt. Versteht uns nicht falsch, für ein kostenloses Plugin bekommt man hier teils gute Sounds, professionellen Ansprüchen wird dieser Klangerzeuger aber nicht gerecht. Wir haben euch alle Klänge in unseren Soundplayer gepackt, damit ihr euch ein eigenes Bild machen könnt. Der interne Reverb befand sich bei allen Soundbeispielen übrigens in einer 2/3-Stellung.

Fazit

Mit dem Creepy Piano erhält man düstere Klänge, die eine Gänsehaut erzeugen – zumindest teilweise. Manche Sounds sind wirklich ansprechend und eignen sich für die Vertonung von Filmmaterial. Die Qualität der Klänge schwankt jedoch erheblich. Besonders wenn man einen professionellen Anspruch verfolgt, ist dieser Aspekt ein K.O.-Kriterium. Die Bedienelemente erledigen ihren Job zuverlässig, der Reverb ist weniger überzeugend. Als Inspirationsquelle kann man dieses Plugin jedoch getrost weiterempfehlen. 
Das kostenlose Plugin findet ihr hier: www.electroniksoundlab.com/free-plugins/

Pro
  • große Bandbreite an Klängen
  • einfache Bedienung
Contra
  • Klänge wirken teilweise etwas billig
Features
  • 22 Presets
  • Samples in WAV bei 24 Bit
  • Royalti Free
  • Systemvoraussetzungen: VST-, VST3- oder AU-kompatible DAW, macOS oder Windows
Preis
  • kostenlos
Unser Fazit:
Sternbewertung 3,0 / 5
Pro
  • große Bandbreite an Klängen
  • einfache Bedienung
Contra
  • Klänge wirken teilweise etwas billig
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Electronic Sound Lab Creepy Piano
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von Stefan Hofmann

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