Hersteller_Yamaha
Test
3
16.09.2015

Fazit
(3.5 / 5)

Die Grundidee von Yamahas reface CS ist super: ein kompakter, mobiler, virtuell-analoger Poly-Synth mit direktem Zugriff auf alle Parameter. Er klingt toll, hat ein gutes Filter und ist vorbildlich verarbeitet. Bei dem kompromisslosen Bedienkonzept ist allerdings unter den Tisch gefallen, dass Speicherplätze oder ein MIDI-Abgriff der Regler den Nutzwert in der Praxis deutlich erhöht hätten. Insgesamt ist seine Ausstattung ebenso spartanisch wie unkompliziert. Interessant ist er somit vor allem für Einsteiger in die Welt der subtraktiven Synthese oder als spontane Inspirationsquelle für Soundtüftler. Dafür ist der weiße Zwerg allerdings nicht gerade günstig und muss sich gegen harte Konkurrenz behaupten.

  • PRO
  • gute und vielfältige Sounds
  • übersichtliche Bedienung (WYSIWYG)
  • solide Verarbeitung
  • extrem transportabel
  • CONTRA
  • keine internen Speicherplätze
  • Fader haben keinen MIDI-Abgriff
  • keine Synchronisation von temporelevanten Parametern möglich
  • FEATURES
  • 37 Minitasten („High Quality Mini Keys“)
  • interne Speaker mit 2x 2 W
  • 8-stimmig polyphon
  • AN (Analog Physical Modeling) Klangerzeugung
  • 5 Schwingungsformen
  • 21 Fader, Pitchbend
  • Distortion, Chorus/Flanger, Phaser, Delay
  • Loop-Recorder
  • Line-In (Miniklinke), Line-Out (stereo, 6,3 mm)
  • Kopfhörer (6,3 mm)
  • MIDI In/Out via Breakout-Kabel
  • Sustain-Pedal-Anschluss mit Halbpedalerkennung
  • USB-Anschluss
  • Batteriebetrieb (6x AA)
  • Maße: 530 x 60 x 175 (B x H x T)
  • Gewicht: 1,9kg
  • Lieferumfang: 12V-Netzadapter, Breakout-Kabel, Handbuch
  • PREIS
  • UVP: 474,81 Euro
  • Straßenpreis: ca. 400 Euro
3 / 3

Verwandte Artikel

User Kommentare