Test
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24.04.2020

Thomann Nataraj Steel Tongue Drums Test

Steel Tongue Drums aus Stahl

Minimalistische Klangkörper und schwebende Sounds

Die Nataraj Steel Tongue Drums, die wir heute zum Test vorliegen haben, gehören zur Thomann-Hausmarke und sind in verschiedenen Stimmungen erhältlich. Die Klangkörper aus Stahl werden in Indien, dem Mutterland der Yogakultur, hergestellt. Welche sphärischen Klänge sich den drei Stahlzungentrommeln entlocken lassen, erfahrt ihr jetzt.

Details

Die Nataraj Zungentrommeln bieten minimalistisches Design

Die Thomann Nataraj tongue Drums bestehen aus einem Stahlkorpus und verfügen je nach Ausführung über acht oder zehn Klangfelder. Ein Klangfeld in der Mitte des Instruments, wie man es etwa von Handpans oder anderen Steel Tongue Drums kennt, gibt es hier nicht. Die Variationen in Farbe und Größe weisen auf verschiedene Skalen hin. Für den Test lagen uns die Modelle 16“ E-Pygmy, 12“ D-Integral und 8“ D-Akebono vor.

Im Detail umfassen die drei Instrumente folgende Töne:

Thomann Nataraj tongue 16“ E-Pygmy: E3, F#3, G3, B3, D4, E4, F#4, G4, B4, D5

Thomann Nataraj tongue 12“ D-Integral: D3, E3, F3, A3, A#3, C4, D4, E4

Thomann Nataraj tongue 8“ D-Akebono: D3, E3, F3, A3, A#3, D4, E4, F4

Die Nataraj tongue-Serie besteht aus sechs Modellen mit verschiedenen Skalen

Die Nataraj tongue Drums erscheinen mit einer Ausnahme in verschiedenen Blautönen. In minimalistischer Bauweise wurden hier in einen Stahlkorpus Metallzungen geschnitten, die sich kreisförmig um die Mitte der Schlagfläche anordnen. Anstelle eine mittigen Klangfelds befindet sich hier ein Aufkleber mit dem Nataraj-Logo. Insgesamt besteht die Produktserie aus sechs verschiedenen Modellen mit unterschiedlichen Skalen, die in 443hz gestimmt wurden.

Je nach Tonhöhe fallen die Stahlzungen kleiner bzw. größer aus. Insgesamt bieten die Modelle 8“ D-Akebono und 12“ D-Integral acht Töne, während auf der Oberfläche des Modells E-Pygmy aufgrund der 16 Zoll großen Schlagfläche zehn Töne Platz finden.

Die Anordnung der Töne ist nicht an der jeweiligen Skala orientiert, sondern man muss entsprechend hin und her springen, um eine schrittweise Tonfolge von tief nach hoch zu erzeugen. Die jeweils nacheinander folgenden Töne sind jedoch diagonal angeordnet, sodass eine abwechselnde Spielweise mit beiden Händen möglich ist.

Das Schallloch auf der Unterseite ist ein kreisrunder Ausschnitt im Klangkörper, der von vier Plastikfüßen umringt wird. Auf diese Weise kann das Instrument beispielsweise auf einem Tisch oder einer Percussion-Ablage platziert werden. Anders als bei Handpans oder vergleichbaren Steel Tongue-Serien, erinnert die Form der Nataraj tongue Drums eher an einen Druckkessel aus dem Heizungsbau, wodurch ein Spielen auf dem Schoß nur begrenzt möglich ist.

Die Instrumente werden in einer Transporttasche mit Reißverschluss und je einem Paar Mallets geliefert, das aus einem Plastikgriff mit Gummikopf besteht. Der Kopf der Mallets ist in eine Art Leder eingewickelt – was ein bisschen an historische Xylphonschlägel erinnert – und erzeugt einen leicht gedämpften, weichen Sound.

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