Test
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17.11.2015

Praxis

Thomanns MBA120W hält bei Sprachbeschallungen bis zu sechs Stunden durch. Dafür sorgen zwei 12-Volt-Akkus in VRLA-Technik. VLRA steht für ventilgeregelte Blei-Säure-Batterien, die nicht auslaufen können und so bestens für die mobile Anwendung geeignet sind. Speist man ein Stereosignal über die Cinch-Buchsen oder die Miniklinke in Kanal 1 ein, wird ein sauberes Monosignal bei der Wiedergabe erzeugt. Die Testmusik klingt sehr durchsichtig und druckvoll. Die Kombination aus 10-Zoll-Woofer und 1-Zoll-Kompressionstreiber leistet gute Arbeit, die Komponenten sind bestens aufeinander abgestimmt, der Klang ist ausgewogen.

Die Mikrofonwege am Eingang 2 und 3 besitzen eine erfreuliche Eingangsempfindlichkeit und erlauben recht laute Pegel. Der Klang der Preamps kann ebenfalls überzeugen. Soll das Signal etwas schlanker und präsenter werden, hilft die Klangreglung in der Summe. Der eingebaute Reverb-Effekt klingt ein wenig nach der alten Rock'n'Roll-Schule. Er passt sicherlich nicht unbedingt zu jeder Darbietung, aber manch einer dürfte darauf stehen.

Dank des Infrarot-Empfängers koppeln sich Handsender und Empfänger fast wie von selbst und bauen eine sichere Verbindung auf. Die Reichweite ist recht groß, auch auf größeren Bühnen bleibt die Verbindung stabil. Der Handsender klingt gut, dank seiner Nierencharakteristik ist ein Einsatz auch vor dem Lautsprechersystem möglich. Das Ein- und Ausschalten des Mikrofons produziert keine Störgeräusche und so kann dieser Schalter auch zum Muten benutzt werden.

Einen zweiten Empfänger in den MBA120W einzubauen ist auch für technische Laien einfach zu bewältigen. Über zwei kleine Kreuzschlitzschrauben wird die schwarze Blindplatte gelöst und der Empfänger in den vorgesehenen Slot eingesetzt. Jetzt noch die zweite Antennen montieren und schon ist der zweite Receiver einsatzbereit. Das deutschsprachige Handbuch erklärt leicht verständlich alle Funktionen der MBA, falls doch einmal Fragen auftauchen sollte.

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