Bass Hersteller_TC_Electronic
Test
7
16.01.2017

Praxis

Tc electronic hat uns für diesen Test nicht nur die K-115 überlassen, sondern netterweise gleich noch ein BH800-Topteil mit ins Paket gelegt, damit die Box optimal befeuert werden kann. Für die Audiobeispiele habe ich die Klangregelung des BH800 in Neutralstellung belassen und auch keinerlei Onboard-Effekte verwendet, die den klanglichen Eindruck verfälschen könnten.

Im ersten Clip hört ihr einen herkömmlichen Fingerstyle-Groove, den ich mit meinem Xotic-Fünfsaiter gespielt habe:

Keine Frage, wer sich für eine Box mit 15-Zöller entscheidet, möchte in erster Linie satte Tiefbässe hören - die schicke K-115 liefert in dieser Disziplin auch absolut souverän ab! Die Box schiebt ein ultrafettes Fundament in den Raum, der Bassbereich klingt aber in keiner Weise schwammig und die Tiefmitten werden nicht überbetont, wie dies bei einigen 15-Zoll-Modellen der Fall ist.

Und: obwohl die Box auf einen Hochtöner verzichtet, ist der Sound stets gut ortbar und setzt sich im Bandmix ordentlich durch. Die K-115 ist deshalb für Tieftöner, die auf warme und tiefe Subbass-Sounds stehen und auf eine ultratransparente Höhenabbildung verzichten können, durchaus auch als Einzelbox geeignet.

Sogar bei Slapgrooves macht die dänische Bassbox eine gute Figur, wie ihr im nächsten Clip hören könnt. Klar, super drahtige Marcus-Miller-Sizzle-Sounds sind mit der K-115 nicht drin, der Slapsound puncht aber ohne Ende und der Speaker ist für einen 15-Zöller relativ attackstark. Diese Box fühlt sich keinesfalls träge an!

Für den letzten Clip habe ich meinen Bass mit dem Plektrum gespielt. Genau wie beim Slapgroove wird der Anschlag natürlich nicht so deutlich abgebildet, wie es bei einer Box mit Tweeter der Fall wäre. Der extrem volle und runde Picksound hat aber durchaus seinen Reiz, denn die K-115 reagiert auf jede Spieltechnik mit raumfüllenden Tiefbässen und ihrem typischen warmen und voluminösen Sound.

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