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11.09.2015

Tag der offenen Tür beim Abbey Road Institute Berlin

Erster Blick in die zukünftigen Schulungsräume und Tonstudios

Am 6. September hat das Abbey Road Institute erstmalig zu einem Tag der offenen Tür geladen und Einblick in Räumlichkeiten gewährt. In einem Rotbacksteingebäude in Berlin am Landwehrkanal, in Steinwurfweite von TU und Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Blackbird-Studios, werden zukünftig Tontechniker ausgebildet – nach einem Lehrplan, der mit den alteingesessenen Engineers des Londoner Abbey Road Studios zusammen erarbeitet wurde. 

Barbara Skoda-Busch, Geschätsführerin des deutschen Ableger des in der englischen "Klosterstraße" beheimateten Instituts, erklärte das pädagogische Konzept des Instituts, Silvan Jongerius, Manager der Berliner Depandance, führte durch die Räumlichkeiten.

Das Institut ist baulich noch nicht komplett fertiggestellt, die ersten Studenten beginnen am 26. Oktober mit ihrer Ausbildung – und natürlich nicht sofort im großen Tonstudio. Die große Regie und der Aufnahmeraum werden momentan in eine Halle eingebaut, die Deckenhöhe wird über drei Meter betragen. Über das Equipment war einiges zu erfahren, so bekommt jeder Student seine eigene komplette Workstation, von denen ein Pärchen schon zu bestaunen war. 

Eine API 1608 war mit B&W 800 schon zu bestaunen, der alte Recording-Hase mit enormer Unterrichtserfahrung, Ulli Schiller, stand Interessenten vor dem Pult Rede und Antwort. Und in Zukunft wird zusätzlich mit großen PMC-Monitoren, einer großen Avid S6 und vielen weiteren Schmankerln gearbeitet werden können. Das Interfacing wird ein Focusrite-Rednet-System übernehmen, welches per Ethernet auch die unkomplizierte Kommunikation zwischen verschiedenen Räumen erlaubt. 

Der nächste Tag der offenen Tür steht quasi vor selbiger: Am 13.09. öffnet das Institut in Frankfurt seine Pforten!

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