News
5
02.05.2019

Preise und nächste Public Beta-Phase für Serato Studio angekündigt

Vor etwa 4 Wochen platzte die Bombe: Serato kündigte an, dass man nun eine Beat Production Software im Portfolio hat und lud auch gleich zur Public Beta ein. Dann wurde das nächste Update 0.9.0.85 ausgerollt, die Beta geschlossen, und nun kommen einige neue Funktionen wie Stem Export, eine Master-Track Wellenvorschau, Library Vorschau, große Szenenansichten, Glides und Triplets sowie ein Gigabyte frische Sounds: das Dusty Crates Pack. Endlich ist die Beta auch wieder offen und man kann die neuen Funktionen selbst ausprobieren.

Hier noch einmal die Bugfixes und Workflow-Verbesserungen von version 0.9.0.85 

Update 0.9.0.85 Funktionen

  • neuer Master Track View mit Master EQ und Master FX
  • neue 32 Beat Szenenlänge hinzugefügt
  • Glide für Instrument/Sample Deck im Keyboard-Modus hinzugefügt
  • Instrument/Sample-Noten Click&Drag, um sie außerhalb des Gitters zu verschieben (nicht Drums).
  • Cues ersetzen durch Strg/Befehl+1-8 oder Rechtsklick
  • Noten oder Schritte zu duplizieren
  • Notenwiedergabe / Vorschau beim Verschieben, Auswählen oder Hinzufügen von Noten hinzugefügt
  • Noten, die beim Count-In ausgelöst werden, werden mit dem ersten Beat aufgenommen.
  • Play Head kehrt zum Start beim Triggern der Drums Deck Pads zurück
  • größerer Wellenform-Zoom für Drums Deck Standard
  • FX sind nun standardmäßig eingeschaltet, wenn sie geladen werden.
  • Aktualisierungen der Benutzeroberfläche des FX-Panels
  • Bibliotheks-Standardname und Nummerierung der Crates hinzugefügt
  • exportieren des Song-Workflows und Aktualisierung der Benutzeroberfläche

Ausblick und Preise

Serato hat auch gleich weitere Funktionen wie Swing, Key-Change und Compressor in Aussicht gestellt. Nach dem offiziellen Launch sollen zudem Side-Chaining, Beatgrids, weitere Effekte und vieles mehr dazu kommen.

Das Programm ist jedoch nur im Abo verfügbar. 14,99 $ müsst ihr pro Monat auf den Tisch legen oder 9,99 pro Monat im Jahres-Abo, Updates und neue Samples gehören natürlich dazu.

Serato ist also weiter am Ball und es wurden auch schon die nächsten Schritte auf der Agenda kommuniziert, denn um sich langfristig mit gängigen Beat Production Tools messen zu können, ist es noch ein weiter Weg. Allerdings hat Serato auch stets gesagt, man wolle den Workflow möglichst nah an der DJ-Software orientieren, also einen Sample-Sequencer mit DJ-mäßigen Workflow vorlegen.

Ob der Beatmaking-Prozess in Serato Studio, beflügelt durch vorgefertigte Drum-Patterns, freie Sounds und die Integration der Serato-Bibliothek, tatsächlich dazu führt, dass DJs und Producer ihre Ideen schneller umzusetzen können und dem Programm zu einem Erfolg verhelfen, werden wir in den nächstem Wochen und Monaten sehen.

Wer die erste Runde der Beta verpasst hat, kann sich nun hier registrieren. Go for it. 

Verwandte Artikel

User Kommentare