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Test
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17.01.2013

Roland A-49 Test

USB MIDI Keyboard Controller

Kontrolle ist besser!

Mit dem Roland A-49 gesellt sich ein weiteres USB-Controllerkeyboard mit 49 Tasten zu den Arbeitskollegen in diesem längst gesättigt erscheinenden Markt. Der kompakte Neuling empfiehlt sich für den Desktop oder den mobilen Einsatz – auch eine iPad-Anbindung ist möglich. Aber brauchen wir wirklich noch so ein Teil? Schon bisher war das Angebot fast unüberschaubar und hielt für jeden Anspruch das passende Gerät bereit.

Für ein Controllerkeyboard ohne viele Fader, Knöpfe und sonstigen Schnickschnack ist das A-49 mit seinem Verkaufspreis von ca. 180 Euro zudem nicht gerade günstig. Das Keyboard muss also einem gewissen Premium-Anspruch gerecht werden, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Ob das gelingt, lest ihr in diesem Test.

Details

Das Roland A-49 ist in schwarz oder weiß erhältlich. Das solide verarbeitete Keyboard im schlichten, schlanken Design wiegt lediglich 2,5 kg und besitzt 49 normal große, anschlagdynamische Tasten ohne Aftertouch. Hinzu kommen zwei programmierbare Drehregler, zwei ebenfalls zuweisbare Buttons und der von vielen Roland-Geräten bekannte D-Beam-Controller, der durch Handbewegungen in der Luft gesteuert wird. Er wird von drei Knöpfen flankiert, mit denen seine Funktion schnell zwischen Pitch, Volumen und einer zuweisbaren CC-Nummer umgeschaltet werden kann. Ein Pitch-/Modulationshebel in der klassischen Roland-Bauweise, Oktav- bzw. Transpositionsknöpfe und zwei Konfigurationstaster vervollständigen das links von der Tastatur angeordnete Bedienfeld. Praktisch ist die LED-Kette, die auf einen Blick die Oktavlage bzw. Transposition anzeigt. Bei anderen Controllerkeyboards ist hier oft Raten angesagt.

Das A-49 wird über USB an einen Computer oder ein iPad angeschlossen und auch mit Strom versorgt. Für die iPad-Verbindung ist allerdings das von Apple als Zubehör erhältliche Camera Connection Kit erforderlich, und zur Sicherstellung einer ausreichenden Stromversorgung wird empfohlen, einen aktiven USB-Hub dazwischen zu schalten. Auch ein traditioneller MIDI-Out ist eingebaut, wobei dessen ausschließliche Nutzung schwierig werden dürfte: Einen Netzteilanschluss für die USB-unabhängige Stromversorgung gibt es nämlich nicht, und auch ein Batteriefach sucht man vergebens. Da auch die Spannungsversorgung über einen USB-Hub nur funktioniert, wenn an dessen anderen Ende ein Computer oder iPad hängt, kann man das A-49 nicht unabhängig mit Strom versorgen. Daher ist eine Nutzung als reines MIDI-Keyboard also leider nicht möglich. Zwei Pedalanschlüsse erlauben die Verwendung eines Sustain- und eines Expressionpedals.

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