Software
Test
10
06.10.2016

Praxis

Bedienung

Dank der intuitiven Bedienoberfläche findet man sich schnell zurecht. Das Hauptfenster erlaubt direkten Zugriff auf die Layer, welche die Sektionen und Samples enthalten. Auch die Layer-Lautstärken sind hier untergebracht. Praktisch, um schnell die interne Soundbalance zu regulieren. Im Hauptfenster sitzen ebenfalls die vier Macro-Slider, die den Schnellzugriff auf wichtige Parameter bieten. So ist alles Wesentliche an einem Fleck. 

Die individuelle Belegung der Macro-Fader ist denkbar einfach: Nach einem Klick auf das Macro-Symbol und einen der Buttons 1 bis 4 braucht man nur noch den gewünschten Parameter auszuwählen – fertig! Zudem können die Macro-Fader (wie auch alle anderen Parameter) einem MIDI-Controller zugewiesen werden. 

Individuelle, eigene Sounds

Leider könnt ihr in Substance keine Samples importieren, wodurch die Bassmaschine wesentlich flexibler würde. Beginnt man jedoch mit dem Subbass aus dem Init-Patch, lassen sich die vorhandenen Sounds rasch und vielseitig verformen. So kommt ihr in wenigen Minuten zu fett klingenden Ergebnissen. In den folgenden Klangbeispielen beginne ich mit dem Init-Patch und füge weitere Layer, Effekte sowie Modulationen über die Rhythm-Sektion hinzu. Sorry, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, ein paar Drums zu unterlegen.

Klang

Substance lässt sich in EDM-Genres, Trap sowie elektronischen Pop und Artverwandtes einbetten. Im Folgenden noch ein paar Klangbeispiele aus der Preset-Library. Sie verdeutlichen, was die Library zu bieten hat.

Die Klangqualität ist erstklassig, die 300 Presets bieten ein umfangreiches Klangspektrum an aktuellen Sounds. Neben typischen Subs und Knarzbässen liefert Substance zahlreiche schreiende Dubstep-Wobble-Sounds, die ohne Weiteres in einer Produktion eingesetzt werden können. Dagegen wirkt mein Spectrasonics Trillian etwas angestaubt und in die Jahre gekommen.

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