Bass Genre_Metal Hersteller_Orange
Test
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16.08.2011

Orange Terror Bass 1000 Test

Bass-Topteil

Fruchtzwerg mit Muckis

Ein richtiger Fan von fetten Röhrenbass-Sounds hat es nicht leicht: Leistungsstarke Röhren-Tops sind immer noch relativ unhandlich und bringen ein ordentliches Gewicht auf die Waage. Zudem muss man, zumindest bei den angesagten Modellen der Traditionshersteller, ganz schön tief in Tasche greifen, um in den Genuss des begehrten Vintagebass-Sounds zu kommen.

Einer dieser Traditionshersteller, der übrigens schon seit den 60er Jahren von England aus die Rock‘n Roll Welt mit exquisiten Röhrenverstärkern versorgt, heißt Orange und versucht mit seinen neuen Terror Modellen die Fangemeinde davon zu überzeugen, dass man auch aus einer kleinen, kompakten Kiste im Handtaschenformat einen ernst zu nehmenden Rocksound kitzeln kann. Mit dem Terror Bass 500 und dem Terror Bass 1000 umfasst das Angebot der Terror Amps für den Bassisten zurzeit zwei Modelle, die sich lediglich in der Ausgangsleistung der Class -D Endstufe von leicht zu erratenden 500 Watt respektive 1000 Watt voneinander unterscheiden. Für den Röhrensound ist bei beiden Modellen der Preamp aus dem Vollröhren-Flagschiff AD200B mit zwei 12AX7 zuständig, der das Signal an einen aktiven 3 Band EQ weitergibt. Absolut Orange-like ist auch der simple Aufbau der Terror Amps, der die Bedienung für den Benutzer zum Kinderspiel macht. Mir steht für diesen bonedo Test das Modell mit der beindruckenden Leistung von 1000 Watt zur Verfügung. Mal sehen, ob der Fruchtzwerg mit dem Angst einflößenden Namen das Zeug zum Rocker hat.

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