Software iOS Hersteller_Moog
Test
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23.11.2021

Praxis

Performance und DAW-Integration

Der Ur-Animoog gab mir seinerzeit den Impuls, mir mein erstes iPad zu kaufen. Der Grund: Die tollen Ausdrucksmöglichkeiten per Touchscreen-Tastatur. Sie ersetzen zwar keine herkömmliche Keyboardtastatur, ermöglichen aber Spielweisen, die auf eine konventionelle Weise so nicht machbar sind. 

Diese Qualitäten besitzt erwartungsgemäß auch der Animoog Z, durch dessen MPE-Kompatibilität (MIDI Polyphonic Expression) auch das Ansteuern kompatibler Klangerzeuger möglich ist. Dies wird durch die unkomplizierte Audio-MIDI-Aktivierung im Audio-MIDI-Setup von Mac-Rechnern komfortabel gelöst. Während des mehrtägigen Testverlaufs gab es im Übrigen keinerlei Stabilitäts- oder sonstige Probleme mit der Beta-Version und v1.0. 

Sound

Und wie klingt er? Der Sound des Animoog hat mir schon immer gut gefallen, und das trifft auch auf den Nachfolger zu. Ehrlicherweise habe ich rein klanglich auch keine großen Unterschiede festgestellt. So erhöht sich eher die Vielseitigkeit durch neue Tools wie Arpeggiator und Looper. Die folgenden Audiobeispiele wurden ohne zusätzliche Plugins oder Effekte eingespielt. Lediglich im ersten Hörbeispiel kommt eine zusätzliche Percussion-Loop zum Einsatz. Das letzte Audiobeispiel basiert auf einem über das Mikrofon meines iPad gesungenes „Aah“ mit anschließender Bearbeitung im Orbs-Modul (Clean > Path > Path+Orbit). Ohne weitere Effekte klingt das nicht besonders spektakulär, vermittelt aber ein Gefühl für das Prinzip der Klangerzeugung: Ton AB!

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