Gitarre Hersteller_Mooer
Test
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09.02.2020

Mooer E7 Polyphonic Guitar Synth Test

Synthesizer Pedal

Spar-Synth

Mit dem Mooer E7 Polyphonic Guitar Synth Pedal widmet sich der für seine kleinen Effektpedale bekannte chinesische Hersteller nun ebenfalls dem Thema Synth-Sounds auf der Gitarre. Wie bei einigen anderen momentan erhältlichen Pedalen wird für die Klangerzeugung kein zusätzlicher MIDI-Tonabnehmer benötigt.
Mooers äußerst kompaktes Synth-Pedal hat sieben verschiedene Presets an Bord, die polyphon arbeiten und als Zusatz einen individuellen Arpeggiator mitbringen. Auch das E7 macht im Portfolio des Herstellers keine Ausnahme und ist mit momentan knapp 100 Euro äußerst günstig zu haben. Wie es klingt, sagt euch der heutige Test.

Details

Lieferumfang/Gehäuse

Das E7 Polyphonic Guitar Synth Pedal misst gerade einmal 93,5 x 42 x 52 mm und bringt 155 g auf die Waage. Für einen besseren Halt wurde die Unterseite gummiert und beigelegt ist eine kurze Bedienungsanleitung.

Anschlüsse

Aufgrund der Größe des Pedals sind Input und Output an der rechten und linken Seite versetzt angebracht. Verständlicherweise lässt es sich nur mit einem Netzteil betreiben, das nicht Teil des Lieferumfangs ist. Die Stromaufnahme liegt bei 220 mA. Der Anschluss für das Netzteil befindet sich an der Stirnseite. Zum Installieren aktueller Firmware-Updates wurde außerdem noch ein USB-Port an der linken Seite des Pedals platziert.

Bedienelemente und Funktionen

Wie schon der Name verrät, verfügt das Pedal über sieben verschiedene Sounds. Der zweite Streich aus Mooers neuer Micro-Serie ist dabei ähnlich wie das ebenfalls von uns schon getestete Tone Capture-Pedal aufgebaut und offenbart auf der Oberseite sieben übereinanderliegende LEDs, die das jeweils angewählte Synth-Preset anzeigen. Folgende Synth-Sounds hat der E7 Polyphonic Guitar Synth laut Herstellerbeschreibung zu bieten:

  • MODE.1 Trompetenähnlicher Synthesizer-Ton, Arpeggiator ist standardmäßig eingeschaltet.
  • MODE.2 Orgelähnlicher Synthesizer-Ton, Arpeggiator ist standardmäßig eingeschaltet.
  • MODE.3 Meereswellenähnlicher, warmer Synthesizer-Ton mit LFO-Effekt, Arpeggiator ist standardmäßig ausgeschaltet (wenn der MIX über 50% liegt, kann der Sound durch den MIX beeinflusst werden, LFO-Effekt kann nicht beeinflusst werden)
  • MODE.4 "Weeyo"-ähnlicher, heller Ton mit schnell wechselndem LFO-Effekt, Arpeggiator ist standardmäßig ausgeschaltet
  • MODE.5 Sägezahnwellen-Synthesizer mit langsam wechselndem LFO-Effekt, heller und langsamer Arpeggiator, Arpeggiator ist standardmäßig eingeschaltet
  • MODE.6 8-Bit-Typ Synthesizer-Ton, Arpeggiator ist standardmäßig ausgeschaltet
  • MODE.7 EDM/Pad-Style Synthesizer-Ton, empfohlen für Spiel über den Hals-Pickup, Arpeggiator ist standardmäßig ausgeschaltet

Die mit Attack und Speed betitelten Potis kümmern sich um die Attack-Phase des Synths und die Geschwindigkeit des optionalen Arpeggiators. Für die Abstimmung der Höhen und des Bassbereichs stehen außerdem ein High-Cut und ein Low-Cut bereit. Ferner steuert das Mix-Poti das Mischverhältnis zwischen Gitarren- und Synth-Signal. Der mit Save betitelte Button verfügt ebenfalls über eine zweifarbige LED und hat gleich mehrere Funktionen. Hält man den Taster gedrückt, wird die momentane Einstellung des angewählten Synths gespeichert. Drückt man dagegen den Taster nur kurz, lassen sich die sieben Synth-Modi nacheinander abrufen. Auch der Fußschalter aktiviert oder deaktiviert nicht nur den Effekt, sondern auch den Arpeggiator. Für letztere Option muss er dabei ebenfalls länger gedrückt gehalten werden.

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