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Test
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18.09.2015

Mapex Black Panther Wraith Signature Snare Test

14“x6“ Messing Snare Drum

Neun Löcher für ein Halleluja

Mapex erweitert sein Signature Snare-Sortiment und schickt die Matt Halpern 14“x6“ Wraith Snare in den bonedo Test. Um den energiegeladenen Grooves des „Periphery“- Drummers die nötige Portion Schub zu verleihen, haben die chinesischen Trommelbauer ihm einen schwarz verchromten Messingkessel gefertigt. Damit diese Snare den hohen Ansprüchen des Progressive Rock Drummers und den Standards der angesehenen und vielseitigen „Black Panther“-Serie gerecht wird, ist der Kessel mit neun(!) speziell konfigurierten Luftaustrittslöchern versehen worden. Als Resultat verspricht Mapex Wucht bei sensibelster Teppichansprache. Wie das in der Praxis klingt, und ob die Snare auch fernab vom Progressive Rock überzeugen kann, erfahrt ihr im Folgenden.

Matt Halpern mischt seit geraumer Zeit den Kreis der Progressive Rock Szene gehörig auf. Nach einigen Jahren in verschiedenen Formationen widmet er seit 2009 seine ganze Energie der Band „Periphery“ und bereichert deren Musik durch innovative Grooves, abgefahrene Fills und brachiale Energie. Da sein teilweise auch filigranes Spiel durch große dynamische Bandbreite so richtig lebendig wird und nicht nur die höchste Lautstärke kennt, musste ein besonderer Kessel her. Mapex hat die Vision dieses talentierten Drummers schnell erkannt und in gemeinsamer Zusammenarbeit nun die Snare mit dem besonderen Spitznamen „Wraith“ entwickelt. Das bedeutet soviel wie Gespenst und dürfte dem luftigen Kessel zu erstklassigen Ghostnotes verhelfen. 

Details

Edles Design trifft ausgeklügeltes Konzept

Schon beim ersten Betrachten des Kessels fallen die sage und schreibe neun Luftaustrittslöcher ins Auge. In dreiecksförmiger Anordnung wurden jeweils drei verschraubte Venting Holes in den Kessel, der im schicken „Satin Black Brass“ Finish gehalten ist, gebohrt und sauber verschraubt. Offensichtlich wurde dieses Konzept vom Logo der Band „Periphery“ inspiriert, in dem sich auch das gepunktete Dreieck wiederfindet, aber das ist natürlich nicht der einzige Grund für dieses spezielle Feature, denn auch eine Verbesserung der Teppichansprache soll damit erzielt werden. Sämtliche Hardware-Bauteile sind sauber verchromt und auf maßgefertigten Kunststoffunterlagen am Kessel montiert. Die Teppichabhebung lässt sich von beiden Seiten durch eine gewöhnliche Stellschraube justieren, wodurch die exakte Positionierung erleichtert wird. Nicht weniger als zwanzig Einzelspannböckchen ergeben zusammen mit den verzierten Luftausgleichslöchern und der Teppichabhebung natürlich einiges an Masse. Das erklärt das wuchtige Gesamtgewicht des eigentlich mit 1,2 Millimetern Wandstärke nicht übermäßig dicken Kessels.

Der Kessel – grob, aber hochwertig

Im Inneren der Snare wird die von außen unsichtbare Kesselnaht deutlich erkennbar. Das mag etwas grobschlächtig aussehen, ist aber dennoch sehr sorgfältig verarbeitet. Auch die leicht rundliche 45 Grad Gratung ist exzellent gefertigt und bietet dem Fell eine relativ breite Auflagefläche, was für weniger scharfe Obertöne sorgen soll. Auf der Unterseite des Kessels verläuft sanft das Snarebed mit einer Maximaltiefe von zweieinhalb Millimetern. Unter den nach innen geflanschten „SonicSaver“-Spannreifen ist auf der Oberseite ein hochwertiges Evans Heavyweight Schlagfell aufgezogen, das durch den silbernen Dot auf der Rückseite für die nötige Masse und Haltbarkeit bei pfundigen Backbeats sorgt. Das Evans Hazy 300 auf der Unterseite ist ein ebenso erlesenes Resonanzfell, das dem fein verlöteten Snare-Teppich mit 20 Spiralen aus Stainless Steel die nötige Transparenz ermöglicht. Als Sinnbild für das feine Schnurren ist sowohl auf den Fellen als auch an der Vorderseite des Kessels, in Form eines Badges, das „Black Panther“ Logo zu sehen. Insgesamt kann der Trommel eine hervorragende Verarbeitung bescheinigt werden, die auch höchsten Ansprüchen gerecht wird.

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