Bass
Test
7
09.07.2017

Praxis

Der Grundsound des Herrn Schwarz strebt in die klassische Jazz-Bass-Richtung, jedoch durchaus mit einer eigenen Note und einer recht modernen Ausrichtung. Die Ansprache des Instrumentes ist atemberaubend schnell, und der Punch der pfundigen E-Saite ist enorm! Auch die Ausklingphase des Tons ist extrem sustainstark und lang, dazu klingt der Bass sehr aufgeräumt und schneidet mit seinen ausgeprägten Mitten auch durch den komplexesten Mix durch. Keine Frage: Mit diesem Instrument wird man gehört! Mit dem Tonabnehmer-Minischalter kann man grundsätzlich auf drei unterschiedlichen Soundebenen arbeiten. Um es übersichtlich zu halten, habe ich mich bei den Hörbeispielen entschieden, jeweils eine EQ-Einstellung zu benutzen und dann die drei am Minischalter möglichen PU-Stellungen nacheinander durchzuschalten.

Hier die wichtigsten Infos auf einen Blick:

  • In der Mittelstellung des Switches bekommen wir eine klassische Singlecoil-Schaltung mit einem luftigen, detailreichen Ton.
  • Mit nach hinten gekippem Schalter laufen die Pickups im Parallelmodus, was den Sound schon etwas verdichtet, aber noch genug Höhen für eine spritzigen Slapsound lässt.
  • Kippt man den Miniswitch nach unten, rockt es mit einer Tonverdichtung im Tiefmittenbereich ordentlich los. Die feinsten Höhen treten hier zwar etwas in den Hintergund, aber im dichten Bandgetümmel knallt dieser serielle Sound wirklich ganz beachtlich!


Ich habe jeweils einen Groove dreimal hintereinander eingespielt. Ihr hört immer zuerst den Singlecoil-Modus, gefolgt vom Parallel-Modus, und danach den Seriell-Modus. Natürlich liegt es in der Natur der Sache, dass der Seriell-Modus am druckvollsten und lautesten rüberkommt. Abgesehen vom Slap-Beispiel habe ich keinen Kompressor eingesetzt, damit sich die volle Dynamik des Basses für euch hörbar entfaltet. Überzeugt euch nun einfach selbst von diesem charaktervollen, großen Ton!

Passiv-Modus:

Aktiv-Modus:

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