Test
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14.04.2015

LD Systems Maui 11 Mix Test

Line-Array-System

Klick, klack – fertig!

Das Maui 11 Mix von LD Systems wurde, wie im Augenblick en vogue, als Sub plus Säule konzipiert. Das verspricht vergleichbare Leistungen im Vergleich zu herkömmlichen Kompakt-PAs bei gleichzeitig verbesserter Klangverteilung. Außerdem erleichtert und beschleunigt das Line-Array-Konzept den Aufbau ungemein. Neben dem konzeptionell geringen Schalldruckverlust auf Entfernung erreicht die LD-Säule laut Hersteller ein seitliches Abstrahlverhalten von 120 Grad. Platziert man sie folglich mittig, sollen Zuhörer, die links und rechts des Array stehen, trotzdem nahezu alles hören. Ob LD Systems diese Versprechen einhalten kann und ob das mit knapp 700 Euro recht günstige System wirklich für eine kleine Band ausreicht, erfahrt ihr im Anschluss.

Details

Das Maui Mix 11 besteht aus zwei Komponenten, und zwar dem Subwoofer inklusive Verstärker und Mixereinheit sowie der passiven Hoch-/Mitteltonsäule, die als Array nicht nur einen, sondern acht 3-Zoll-Lautsprecher und einen Hochtöner mit je 200 Watt vereint. Die vier unteren Speaker kümmern sich um den Mittenbereich von 180 Hz – 1,5 kHz, die oberen setzen bei 180 Hz – 7 kHz an. Die horizontale Abstrahlung beträgt 120 Grad, die vertikale Abstrahlung etwa 3 - 7 Grad. Sagt jedenfalls der Hersteller. Am Kopf der Säule prangt ferner der 25 Millimeter große Neodym-Hochtöner. Er sorgt für Brillanz im Bereich von 7 kHz – 20 kHz. Über einen mehrpoligen Anschluss mit zwei Stahlstiften am Fuß der Säule erfolgt die Verbindung mit dem Subwoofer. Der Hersteller attestiert der Maui 11 Mix einen Frequenzgang von 50 – 20.000 Hz und einen maximalen Schalldruckpegel von 121 dB.

In Sub arbeiten zwei 6,5-Zoll-Tieftöner, ein Dreikanal-Mischpult und die komplette Verstärkertechnik nebst DSP. Analoge Eingangssignale werden mit 24 Bit/48 kHz gewandelt, bevor sie die eingebaute Systemtechnik (LECC) aus Limiter, Multiband-EQ, Kompressor und Crossover durchlaufen. Oben auf dem Subwoofer sitzt die Mixer-Einheit mit fünf Potis. Drei davon mischen die bis zu acht Inputs, die übrigen zwei widmen sich der Ausgabelautstärke und dem Bassanteil.

Vier Leuchtdioden geben Auskunft über den Betriebsstatus (grün), die Signalstärke (grün), den Limiter (rot) und den Protection-Modus (rot). Hinten entdecke ich drei XLR/Klinke-Kombibuchsen, eine hochohmige 6,3-Millimeter-Klinkenbuchse für Instrumente und zwei Stereo-Ins in Cinch- und Miniklinken-Ausführung. Diese acht Eingänge verteilen sich auf drei Kanäle und lassen sich zwar parallel betreiben, aber nicht individuell regeln. Zwei symmetrische XLR-Ausgänge, der Power-Schalter und die mit einem Bajonettverschluss versehene Kaltgerätebuchse samt Feinsicherung schließen die Rückseite ab. Zusammengebaut kommt das System auf eine Höhe von 1,95 Metern bei einem Gewicht von 23,6 Kilo.

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