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17.02.2016

LD Systems CURV 500 PS Test

Kompaktes Array System

500 PS to go!

LD Systems ist mit der MAUI-Serie ein feste Größe im Bereich portabler PA-Systeme. Die CURV 500 PS verkörpert nun für unter 2000 Euro ein echtes Stereo-Line-Array im kompakten Format. Einen Designpreis hat die CURV 500 bereits eingeheimst, doch für ein PA-System zählt „auf dem Saal‟, um Musiker, Veranstalter, Publikum und FOH zu Begeisterungsstürmen hinzureißen. Wie sich die CURV 500 PS im Bonedo-Test geschlagen hat, verraten die folgenden Zeilen.

Details

LD Systems CURV 500 wird in drei Varianten angeboten: als AVS (Audio/Video Set) mit einem Subwoofer und zwei Satelliten, als ES (Entertainer Set) mit einem Sub und vier Satelliten oder wie unser Testsystem als PS (Power Set) mit zwei Subwoofern und acht Satelliten. Die PS wiegt summa summarum 55 kg und enthält: Zwei Smartlink-Adapter für die acht Satelliten, zwei Teleskopstangen, einen aktiven Subwoofer mit integriertem Vierkanalmixer, einen aktiven Slave-Subwoofer mit fünfpoligen XLR-Anschlüssen und die passenden Kabel. Die Gehäuse der Satelliten und Smartlink-Adapter bestehen aus pulverbeschichtetem Druckgussaluminium, die Subwoofer aus PA-lackiertem Holz.

Die Mischpultkanäle 1 (Hi-Z/Mic schaltbar) und 2 (Mic) besitzen je eine XLR/Klinke-Kombibuchse, einen Gain-Regler, einen Zweiband-EQ (10 kHz/80 Hz) und einen Effektbus. Kanäle 3 und 4 sind in einem Stereokanal gebündelt und teilen sich einen Gain-Regler. Dafür können über eine Miniklinke sowie über die beiden XLR/Klinke-Kombibuchsen analoge oder über Bluetooth digitale Einspieler angeschlossen werden. Eine LED pro Kanal zeigt grün das Anliegen eines Signals und tiefrot eine Übersteuerung an.

Die Mastersektion ist mit einem Main- und Sub-Level-Regler, einem Wahlschalter für die Anzahl der Satelliten, dem Mono/Stereo-Schalter sowie einem DFX-Regler für die Effekte ausgestattet. Hier gibt es acht Hall-Programme mit unterschiedlichem Decay-Längen, zwei Delays, vier Hall-Delay- und zwei Hall-Chorus-Kombis.

Zu den beiden Satellitenausgängen für den linken und rechten Kanal gesellen sich ein monophoner XLR-Ausgang für Monitorperipherie sowie der Fünfpol-Ausgang für Slave-Systeme. Die verfügen über je einen fünfpoligen Ein- und Ausgang für weitere Slaves, einen Speakon-Output für die Satelliten und einen Groundlift-Schalter.

Satelliten

Ein Satellit besitzt 12,2 cm Seitenlänge und ist mit drei 1-Zoll-Hochtönern bestückt, die vertikal vor einem 4-Zoll-Mitteltonlautsprecher angebracht sind. „WaveAhead Technologie“ nennt LD Systems diese Anordnung. Per Nut- und Federsystem lassen sich bis zu vier dieser Lautsprechereinheiten im bekannten Array-Bogen auf dem Smartlink-Adapter kabellos übereinander anbringen. Sie rasten sicher ein, die Entriegelung in den Satelliten hilft bei der leichten (De-) Montage. Kontaktpunkte auf der Ober- und Unterseite sorgen für sauberen Signalfluss.

Die Satelliten werden mittels Teleskopstange (verschiedene Höhen mit Sicherungssplint) auf den Woofer gesetzt und via Kabel mit dem Sub verbunden. Der Smartlink-Adapter bietet zwei Aufnahmen für die Teleskopstange, so dass der optimale Abstrahlwinkel für ein bis zwei bzw. für drei bis vier Satelliten sichergestellt ist.

In den aktiven Subwoofern arbeitet ein 10-Zoll-Lautsprecher an 300 Watt RMS (1200 Watt Spitze). Das Master-System verfügt über einen Stereoanschluss für zweimal vier Satelliten, die mit je 160 Watt (640 Watt Spitze) pro Stack befeuert werden. Der Slave bietet vier Satelliten Anschluss, die wiederum mit 160 Watt befeuert werden.

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