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26.09.2016

JBL EON ONE Test

Kompakte Säulen-PA

Number ONE unter den Säulenlautsprechern?

JBL bringt mit der EON ONE eine durchdachte und transportfreundliche Lösung für kleine Bühnen, mittlere Tagungsräumen und spontane Performances heraus. Der interne Sechskanal-Mischer inklusive Effektboard bietet hinreichend Anschluss für kleine Combos und lässt sich via Bluetooth füttern. Bei 999 Euro für 380 Watt liegt sie preislich unter der Konkurrenz. Doch wie gut ist die Eins?

Details

Die EON ONE kommt in einem mittelgroßen Karton, für die Spitzenleistung von 380 Watt hat sie mit 18,5 Kilo ein recht überschaubares Gewicht. In dem schick gestalteten Bassreflexgehäuse (Polypropylen) von knapp 60 x 37 x 44 Zentimetern Größe ist alles untergebracht, was für den Betrieb der Box gebraucht wird. Tonsäule und Distanzstücke sind in einer Mulde des Subwoofers integriert. Oben auf der Box ist eine massiv konstruierte Klappe zu finden, die zeitgleich als Tragegriff der Box dient. Geöffnet erlaubt sie den Zugriff auf die Säulenelemente und den davor liegenden Sechskanal-Mischer frei. Die beiden Verstärker für den 10-Zoll-Subwoofer und die Tonsäule befinden sich im Innern.

Der Mischer

... verfügt über zwei Monokanäle (Mic/Line), bestückt mit einem Zweiand-EQ, zuschaltbarem Reverb inklusive Regler, Gain-Poti und einer Combo-Buchse. Die Eingangsempfindlichkeit (Mikrofon/Line) ist schaltbar. Channel 3/4 ist als Stereokanal ausgelegt, der sowohl über ein Klinkenbuchsenpaar sowie über Stereo-Cinch-Eingänge gespeist werden kann und ebenfalls einen Gain-Regler besitzt. Kanal 5/6 ist mit einem Miniklinkeneingang für externe Zuspieler reserviert und tritt ohne Gain an. Zusätzlich verfügt die Box über Bluetooth. Ein Master-Lautstärkeregler samt Limiter-Anzeige runden das Bild ab. Das Summensignal lässt sich über einen regelbaren Monitorausgang via Stereo-Cinch abgreifen.

Die Säule

… ist in drei Teile untergliedert. Die eigentliche Tonsäule beherbergt sechs 2-Zoll-Lautsprecher, die axial auf einem Bogen angebracht sind. Montiert wird die Säule auf die Steckverbindung am vorderen Teil des Subwoofers. Mithilfe der zwei Leersäulen lässt sich eine Montagehöhe von 1,10 Meter bis 2,10 Meter realisieren. Voll aufgebaut erreicht die Box einen Abstrahlwinkel von 50° x 100°, bei 118 dB SPL. Angesteuert wird die Tonsäule von einem Class-D-Verstärker mit 130 Watt Leistung. Dem 10-Zoll-Subwoofer stehen 250 Watt zur Verfügung. Der Frequenzgang ist mit 37,5 Hz bis 18,5 kHz angegeben.

Monitor Output

Als Bonus gibt es einen vom Master abhängigen, dennoch regelbaren Monitorausgang, der im Stereo-Cinch-Format raus geht. Hier können Mitschnitte von den jeweiligen Auftritten realisiert, das Originalsignal für die Hausanlage oder einen Monitor-Wedge abgegriffen werden. Der Klang des Ausgangs ist hervorragend und spiegelt das summierte Signal in True Stereo wider, sofern tatsächlich Stereosignale anliegen.

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