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Test
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21.12.2015

IKMultimedia SampleTank 3 Free Test

Freeware Sample-Player

Der kostenlose Sample-Panzer

14 Jahre nach seiner Geburt gibt es den mächtigen SampleTank von IK Multimedia in seiner dritten Auflage – und zwar auch als Freeware-Version. Nicht zu Unrecht gilt der Klangerzeuger mittlerweile als ein wertvoller Klanglieferant.

Neben der vielen Hardware für iOS, wie dem iRing und den iRig-Controllern, gibt es für Apples Betriebssystem auch eine mobile Version des SampleTank, die wir ebenfalls im Test hatten. Deshalb haben wir es uns nicht nehmen lassen, den kostenlosen Sample-Panzer für Windows und OS X einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Lest im Test unsere Erfahrung mit dem kostenlosen SampleTank von IK Multimedia.

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Details

Allgemeines

SampleTank Free ist verfügbar für Windows und Mac OS X als AU- und VST-Plug-In, jeweils in 32- und 64-Bit verfügbar, wobei SampleTank auch stand-alone betrieben kann. Klasse ist, dass die Free-Version alle Funktionen der Vollversion zu bieten hat und lediglich auf die Soundauswahl beschränkt ist, so kann man schon mal „reinschnuppern“ in die Welt des SampleTanks. Das kostenlose Plug-In findet ihr hier: http://www.ikmultimedia.com/freedownload/ 

Installation und Aktivierung

Nach der Registrierung auf der Website des Herstellers erhält man per E-Mail einen Link zum 554 Megabyte großen Download inklusive Seriennummer. Nach dem Durchlaufen einer gewöhnlichen Installationsroutine und dem Start einer DAW oder der Stand-Alone-Variante möchte der Sample-Panzer zunächst einmal aktiviert werden und öffnet automatisch den „Authorization Manager“. Nach dem Einfügen der in der E-Mail enthaltenen Seriennummer via copy/paste ist SampleTank aktiviert und steht nun zum Abfeuern von Samples bereit.Doch außer einem Flügel-Preset ist zunächst kein Sample vorhanden, denn dafür steht im zuvor registrierten Account auf der Hersteller-Website ebenfalls ein kostenloser Download namens „SampleTank Custom Shop Sounds“ zur Verfügung.

Aufbau

SampleTank Free ist ein multi-timbrales 16-Part-Sound- und Groove-Modul, das in 20 Kategorien viele Instrumente bereithält. Das Interface ist hauptsächlich unterteilt in die drei Ansichten „Play“, „Edit und „Mix“. In der Play-Ansicht können bis zu 16 Sounds gleichzeitig geladen und via MIDI-Channel 1-16 angesprochen werden. Im Gegensatz zu älteren SampleTank-Versionen sind nun auch neue Technologien wie Key-Switches und Roundrobin mit an Bord. Die melodischen und rhythmischen Patterns sorgen zudem für Begleitung oder Erstellen von Grooves und werden nach dem Aufrufen eines Instrumentes automatisch passend kategorisiert. Um die Klangbibliothek zu erweitern, dient der Kauf im sogenannten „Custom Shop“, welcher gleich bei der Installation als Applikation installiert wird. Hier gibt es die beliebten Librarys des Herstellers wie beispielsweise Miroslav Philharmonik zu erwerben, welche nach dem Kauf im Custom Shop zum Download bereitstehen.

Edit

In der Edit-Ansicht gibt es zu den acht Makro-Einstellungen, die für jedes Instrument verfügbar sind, fünf Reihen, in denen sich Module zur Modulation und weiterer tiefgreifender Klangbearbeitung finden lassen. Auf der rechten Seite der Edit-Ansicht wird das gewünschte Instrument in einer Nummer-Spalte ausgewählt und kann dann nach Herzenslust verformt werden. Neben zehn Filter-Typen, zwei LFOs und den beiden Hüllkurven stehen weitere Werkzeuge wie die (in einem Software-Sampler eher selten vorzufindenen) Timestretching- und Pitchshifting-Tools. 

Mix

SampleTank ist in der Mix-Ansicht mit einem Mischpult ausgestattet, das neben fünf möglichen Inserts pro Kanal auch Send-Effekte bietet, deren Return-Spuren durch einen Scroll nach rechts zu finden sind. Die 16 Spuren lassen sich mit jeweils fünf der insgesamt 55 verfügbaren Effekte bearbeiten, die in den Kategorien Full Amps, Amp Components, Distortion, EQ + Dynamics, Modulation, Reverb + Delay und Filter / Other so einiges zur Klangbearbeitung bereithalten.

Darunter tummeln sich neben „einfachen“ Effekten auch Emulationen, wie etwa der Black76 Kompressor und auch der sogenannte „Phonograph“, welcher einen regelrechten Vintage-Sound aufdrückt. 

Klang

Letztlich entscheidet trotz aller Features der Klang eines Sample-Players über seine Brauchbarkeit. Hören wir doch einmal in die Library rein und schauen, was die Effekte zu bieten haben: 

Klanglich überzeugt mich der SampleTank auf ganzer Linie. An Auswahl hapert es für eine Free-Version ganz sicher nicht, denn in den 20 Kategorien ist wirklich einiges dabei, das „production ready“ einsetzbar ist. Die Effekt-Sektion ist mit 55 Effekten nicht nur üppig, sondern ebenso qualitativ hochwertig – da macht das „Klangtüfteln“ wirklich Laune! 

Fazit

IK Multimedia SampleTank Free hinterlässt einen durchdachten Eindruck. Die 20 Kategorien der Free-Version bieten viele Instrumente, die durchweg sauber und hochwertig klingen. Die mitgelieferten Grooves liefern kostbare Inspiration und auch das Schichten von Klängen ist mit 16 Parts, den 55 qualitativ hochwertigen Effekten und einem gut ausgestatteten Mischpult ein Kinderspiel. Das Interface ist sehr intuitiv in der Bedienung, wodurch SampleTank Free insgesamt zu einer hervorragenden Workstation wird. In Anbetracht der kostenlosen Verfügbarkeit ist der Sample-Panzer eine ganz klare Download-Empfehlung. 

  • Pro
  • 30 Instrumente sortiert in 20 Kategorien
  • inspirierende Grooves
  • intuitives Interface
  • ausgiebige Effekt-Sektion
  • Contra
  • kein Contra
  • Preise
  • SampleTank Free: kostenlos
  • SampleTank SE: EUR 99,99
  • SampleTank Full:EUR 249,99

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