Bass
Test
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07.12.2011

EBS Classic Session 60 Test

Bass-Combo-Verstärker

Subfrequenz-Zwerg mit Schwedensiegel

War früher einer der am häufigsten gehörten Schlachtrufe „höher, schneller, weiter“, so könnte man angesichts der Entwicklungen im Bassverstärkungsbereich heute problemlos „kleiner, leichter, lauter“ dagegensetzen. Dabei handelt es sich um einen Trend, der schon seit einigen Jahren anhält und der Bassisten mit immer neuen, rückenschonenden Varianten der Tieftonverstärkung beglückt.

Dabei stellt die Konstruktion von mehr oder weniger miniaturisierten Bass-Comboverstärkern Entwickler immer wieder vor neue Herausforderungen. Eigentlich sind die physikalischen Möglichkeiten durch die Tatsache begrenzt, dass Bassfrequenzen nun einmal Platz und Raum zur Entfaltung benötigen. Der Session 60 Basscombo der schwedischen Firma EBS reizt die Grenzen des Machbaren sicherlich noch nicht komplett, aber doch sehr zielgerichtet aus. Und kommt dann noch die Tatsache hinzu, dass ein solcher Verstärker von einem Markenhersteller wie EBS zu einem Straßenpreis von unter 300 Euro zu haben ist, schürt das die Erwartungen an unseren Test gewaltig. Schließlich ist man von EBS Qualität gewohnt. Ob es da ein Low-Budget Zwerg unter schwedischer Flagge und aus asiatischer Fertigung schafft, dem vertrauten Standard zu entsprechen, das soll sich hier erweisen.

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