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02.10.2019

Die 5 besten Monitorboxen / Aktivlautsprecher für DJs unter 600 Euro

Aktive Nahfeldmonitore bis 600 Euro pro Paar, die zum Auflegen und Produzieren taugen

Wer sich zu Hause ein DJ-Setup aufbauen will, kommt nicht um die Anschaffung von ein paar Lautsprechern herum. Notfalls tut es vielleicht die noch bestehende Stereo-Anlage, eine solche ist aber gerade bei der jüngeren Generation keine Selbstverständlichkeit mehr. In diesem Feature möchten wir euch Aktivmonitore vorstellen, die noch relativ günstig sind und ein paar Vorteile bieten.

Aktive Lautsprecher sind nämlich nicht auf einen Verstärker angewiesen, ihr könnt diese also direkt mit dem Mischpult, Audiointerface oder dem DJ-Controller (Audioausgang vorausgesetzt) verbinden.

Die hier vorgestellten Speaker eignen sich aber auch für Homestudio-Anwendungen – wer zu Hause auch an neuen Tracks bastelt oder das vorhat, findet hier ebenso passende Begleiter. Preislich und qualitativ gibt es da natürlich ordentliche Unterschiede – Wir nehmen uns hier Modelle vor, die im Paar nicht mehr als 600 Euro maximal kosten.

Unsere Empfehlungen

Kali Audio LP-6 – 178 Euro/Stück (UVP)

Der Kali Audio LP-6 ist ein Zweiwege-Aktivmonitor mit einem Frequenzgang von 39 bis 25.000 Hz (-10 dB) oder 47 bis 21.000 Hz (+/- 3 dB). Mit dem 6,5-Zoll-Tieftöner, dem 1-Zoll "Soft Dome" Hochtöner und zwei Class-D-Verstärkern mit jeweils 40 Watt Leistung bringt der Speaker ausreichend Leistung und schafft einen Schalldruck von 112 dB. Der EQ an der Rückseite hilft euch dabei, die Aktivlautsprecher an den Raum anzupassen.

Dass ihr mit Cinch, Klinke und XLR gleich drei Anschlussmöglichkeiten bekommt, ist ein weiterer Vorteil. Durch den eher ausgewogenen Klang eignet sich die Kali Audio LP-6 auch sehr gut zum Mixen von euren Tracks. Ein richtiges Allround-Talent mit einem tollen Preis-Leistungsverhältnis.

Pro und Contra

+ Preis-Leistungsverhältnis

+ drei Anschlussvarianten (Cinch, Klinke und XLR)

+ viele DSP-Features per DIP-Schalter 

- bisweilen etwas bissige Höhenwiedergabe 

 

Zum Kali Audio LP-6 Test

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Mackie MR 824 – 296,31 Euro/Stück (UVP)

Der aktive 2-Wege-Nahfeldmonitor Mackie MR 824 hat einen 8-Zoll-Woofer mit 55 Watt und einen 1-Zoll-Hochtöner mit 30 Watt. Der Frequenzgang von 38 bis 20000 Hz (-3dB) bringt auch die Bässe gut zur Geltung. 107 dB SPL beträgt der Schalldruck.

Die Frequenzen für Bässe und Höhen könnt ihr in drei Stufen verstellen und somit den Klang an den Raum anpassen. Cinch, Klinke und XLR sind als Eingänge vorhanden, damit seid ihr sehr flexibel. Der Sound ist laut unserem Testbericht sauber und ausreichend laut. Wer den Bassbereich noch ein bisschen aufbrezeln will, findet mit dem Mackie MRS10 einen passenden Subwoofer.

Pro und Contra

+ gutmütiger, detaillierter Sound

+ pragmatische Ausstattung

+ hochwertige Verarbeitung

+ toller Look

- nutzloses Standby

 

Zum Mackie MR 824 Test

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Adam T7V – 239 Euro/Stück (UVP)

Dieser 2-Wege-Nahfeldmonitor hat einen 7-Zoll-Tieftöner aus Polypropylen, einen 1,9-Zoll-U-ART-Hochtöner, wird von einem Class-D-Verstärker angetrieben und bringt in der Summe 70 Watt Leistung (50 Watt Tieftöner, 20 Watt Hochtöner). Mit einem Schalldruck von 110 dB und einem Frequenzgang von 39 bis 25000 Hz bringt er gute Voraussetzungen für ein ordentliches Heim-Setup mit.

In unserem Test wird dem Adam T7V eine potente Basswiedergabe bescheinigt, das liest man doch gerne. Auch Transienten und Höhen bildet dieser Aktivmonitor gut ab. Mit XLR und Cinch ist der Lautsprecher mit ausreichend Eingängen gesegnet, eine Klangregelung an der Rückseite ist ein weiteres Extra.

Pro und Contra

+ preisbezogen sehr gute Wiedergabeeigenschaften

+ präzise Transienten- und Höhenabbildung

+ Klangregelung

+ potente Basswiedergabe

+ ansprechendes Erscheinungsbild

- klangliche Abweichungen beider Tieftöner im Lautsprecherpaar

- Mitten etwas unterrepräsentiert

 

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JBL LSR 305P MKII – 248 Euro/Stück (UVP)

JBL ist seit langer Zeit ein berühmter Name bei Lautsprechern. Mit dem 2-Wege-Nahfeldmonitor 305P MkII bietet der Hersteller eine eher kompakte Variante mit einem 5-Zoll-Tief und 1-Zoll-Hochtöner an. Separate Class-D-Verstärker mit einer Leistung von jeweils 41 Watt treiben diesen an.

Der Schalldruck wird mit einem Maximalpegel von 108 dB angegeben, der Frequenzgang geht von 49 bis 20000 Hz (±3 dB). Klinke und XLR sind als Eingänge vertreten. Mit zwei Schaltern könnt ihr auf der Rückseite den Klang anpassen. Für einen überschaubaren Preis bekommt ihr eine gute Transienten Abbildung, ein lebendiges Stereobild und eine gelungene Frequenzabstimmung.

Pro und Contra

+ detailfreudige Wiedergabe

+ gute Transienten Abbildung

+ praxisgerechte Klangregelung

+ gelungene Frequenzabstimmung

+ präzises und lebendiges Stereobild

+ magnetische Abschirmung

+ sehr günstig

- leichtes Rauschen wahrnehmbar

 

Zum JBL LSR 305P MKII Test

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Yamaha HS 7 – 194 Euro/Stück (UVP)

Optisch ist der Yamaha HS 7 wahrscheinlich einer der Lautsprecher, die am meisten Assoziationen auslösen. Das hat mit der berühmten NS10 zu tun, die den Look „schwarzes Chassis, weiße Woofer“ in viele Köpfe verankert hat. Auch die neue Reihe mit der Bezeichnung „HS“ führt diese Optik fort, wobei mittlerweile auch das Gehäuse in verschiedenen Farbvarianten (Schwarz, Grau, Weiß) erhältlich ist.

Yamaha HS 7 ist ein Zwei-Wege-Nahfeldmonitor, der mit einem 6,5-Zoll-Woofer und 1-Zoll-Hochtöner daherkommt. Mit einem Frequenzgang von 43 Hz bis 30 kHz (-10 dB) und 55 Hz bis 24 kHz (-3 dB) bringt der Aktivmonitor genug Bass mit, um den Mix im Griff zu behalten. 95 Watt Ausgangsleistung wird vom Hersteller angegeben.

Als Eingang stehen XLR und Klinke zur Verfügung. Unser Test bescheinigt einen linearen Gesamtklang, eine gute Verarbeitung und eine pragmatische Ausstattung. Wer es noch etwas „dicker” mag, wirft einen Blick auf den Yamaha HS 8. 

Pro und Contra

+ pragmatische Ausstattung

+ linearer Gesamtklang

+ gute Verarbeitung

+ günstig

- wenig Filter

 

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