Test
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04.12.2018

Denon Professional DN-350UI

USB-Media/Netzwerkplayer

Allerhand zu hören

Heute fühlen wir einem Produkt der Denon Pro Audio Sparte auf den Zahn. Die Rede ist vom Multimedia-Netzwerkplayer DN-350UI, der mit Internetradio, UKW-Tuner, USB-Port, LAN , W-LAN, Bluetooth und Spotify Connect ausgestattet, ein wahres Signalverarbeitungschamäleon sein möchte. Das Gerät ist im 19 Zoll-Format konzipiert und belegt lediglich einen Höheneinheit, wo auch immer ihr ihn „einzuschrauben“ gedenkt. „Abschrauben“ ließen sich die Rackohren zwar auch, wenn man sich das Teil mit untergeklebten Filz oder Gummifüßen (die Schrauben kratzen sonst auf der Unterlage) irgendwo abstellen wollen würde, beispielsweise im trauten Heim. Doch hier gibt’s zahlreiche andere Hersteller, die um eure Kohle buhlen, das ist nicht primär Denons Fokus. Wo der liegt und was ihr in Bezug auf Handling und Sound erwarten könnt, erfahrt ihr nun ...

Details

„Denon DN350UI Internet Radio Player“, wie der vollständige Schriftzug auf dem anthrazitfarbenen, gebürsteten Frontpanel zu lesen gibt, möchte sich für den Einsatz beim mobilen Discjockey, im FOH-Rack des Audio-Engineers, in der Bar oder (Freizeit-) Gastronomie empfehlen, macht aber sicher auch in öffentlichen oder privaten Einrichtung wie Kaufhaus, Arztpraxis, Kunstgalerie etc. eine gute Figur.

Ein robustes Stück Hardware, das 430 x 200 x 44 mm misst und dabei 2,3 kg wiegt. Zum Lieferumfang gehören neben dem Einbau-Player eine kabellose Fernbedienung und eine FM-Antenne sowie ein Cinch-Kabel, Handbuch und die Spotify-Connect-Anleitung. Klar, dass hierfür ein Premium-Account beim Anbieter nötig ist, der mit 9,99 Euro pro Monat zu Buche schlägt. Aber es besteht die Möglichkeit eines Testimonials für 30 Tage, man muss also nicht die Katze im Sack kaufen.

Und bevor hier jetzt das Fass aufgemacht wird, das man viele Funktionen des UI im Laptop auch hat – ja, mag sein, aber nicht derart absturzsicher, auf Knopfdruck da und schon gar nicht mit professionellen Schnittstellen wie XLR, Coax, Optical und Cinch, also Deckel drauf und hier der Blick auf den Lieferumgang und erwähnte Anschlussvorrichtungen mit noch nicht montierten Antennen. Der hintere USB-Port dient übrigens ausschließlich dem Firmware-Update. Das ist schade. Es gibt bedauerlicherweise keinen AUX-Input, auch wenn i.d.R. wohl ein Mischer mit im Spiel sein wird, haben manche Konkurrenten diesen an Bord. 

Vorn finden sich dann die Bedienelemente für alle, die gerade nicht die Fernbedienung griffbereit haben (wollen), aufgeteilt in: Shortcuts auf der linken Seite, Steuerungstasten mit Push-Encoder rechts und Display mit USB-Buchse im Zentrum. Die Frontblende ist schön wertig, die Rack-Ohren ordentlich verschraubt und stabil, der Power-Schalter vorn zu finden. So soll es sein, gehen wir die weiteren Details und das Handling im Praxistest durch. 

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