Test
4
08.07.2019

Praxis

Aus dem Karton heraus versetze ich das Set, mit Ausnahme des straff gespannten Snare-Resonanzfells, in eine tiefe Stimmung. Die Trommeln spielen sich angenehm weich und klingen erstaunlich fett, und auch wenn man den Fellen die preisgünstige Herkunft anhört, kann man ohne Zweifel damit arbeiten. Ich komme - mit etwas Geduld am Stimmschlüssel - ohne zusätzliche Dämpfung aus, was für die Qualität der Gratungen spricht. Der Riser verhilft der Bass Drum zu deutlich mehr Schub, ein kleines Manko ist allerdings, dass der Riser sich nicht so anpassen lässt, dass der Schlägel des Pedals parallel zum Fell auftrifft. Hier bedürfte es entweder etwas längerer Bassdrum-Füße oder einer Aussparung im Spannreifen.

Auch die Snare tut absolut ihren Job, man sollte hier natürlich keine Wunder erwarten. In tiefer und mittlerer Stimmung habe ich jeweils im zweiten Durchlauf die Schlagfelle aller Trommeln von außen leicht gedämpft. Hier merkt man besonders bei der Snare, dass sie schnell pappig klingt, sobald Dämpfung ins Spiel kommt.

Gute Ergebnisse im hohen Tuning, auch ohne Riser

Fast noch besser gefällt mir das Set im hoch gestimmten, jazzigen Tuning. Den Filz-Beater habe ich bei diesen Soundfiles zugunsten eines mittelharten Leder-Beaters ausgetauscht, auch der Riser ist abgebaut, wir haben also ein klassisches Bebop Setup. Hier hört ihr das Set komplett offen gestimmt, also ohne jegliche Dämpfung.

2 / 3
.

Verwandte Artikel

User Kommentare