Gitarre Hersteller_Daredevil_Pedals
Test
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04.06.2019

Praxis

Dank der wenigen Bedienelemente erschließt sich das Pedal von selbst. Ich verbinde es mit dem Eingang eines Komet 60 Topteils und nehme die angeschlossene Box mit einem SM57 ab. Der Verstärker treibt zwei Alnico 50 Speaker an.

Im ersten Beispiel ist der Amp pur zu hören, im zweiten aktiviere ich das Pedal und schalte in den LO-Mode. Im dritten Beispiel schalte ich dann in den HI-Mode. Die beiden Regler zeigen dabei in allen drei Audiofiles auf 12 Uhr.

Im LO-Mode addieren sich durchsetzungsfähige Mittenfrequenzen hinzu, die für ein fokussiertes Klangbild sorgen und den Sound ausgesprochen knackig aus den Speakern drücken. Im HI-Mode verdichtet sich die Zerre und heraus kommt ein dreckiger, britisch eingefärbter Rocksound. In beiden Fällen werden die Attacks deutlich herausgearbeitet, sehr schön.

In den nächsten Beispielen drehe ich den Distortion-Regler von 9 Uhr in die Mitte, auf 15 Uhr und abschließend in die Maximalstellung. Erst ist die LO-, dann die HI-Stellung des Kippschalters zu hören.

Wie sehr das Grundsignal hinzugemischt wird, lässt sich links von der Mittelstellung des Distortion-Reglers heraushören. Wird der Regler weiter nach rechts bewegt, verdichtet sich das Klangbild aufgrund des erhöhten Gains, das Direktsignal ist dabei aber immer hörbar, was für eine klare und präsente Ansprache sorgt.

Da das Drive BI-Pedal auch als Boost eingesetzt werden kann, drehe ich das Volume-Poti von der Mitte in die Maximalstellung. Wieder ist erst der LO-, dann der HI-Mode zu hören.

Wirklich eindrucksvoll, wie das Pedal dem Amp gehörig Zunder macht und für einen mächtigen Sound sorgt. Der Klang wird bei Maximalstellung des Volume-Reglers naturgemäß komprimiert, trotzdem bleiben die Attacks deutlich vernehmbar. So lässt es sich problemlos Solieren!

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