Gitarre Hersteller_Carl_Martin
Test
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25.05.2018

Carl Martin DC Drive 2018 Test

Overdrive Effektpedal

Großer Sound - eine Nummer kleiner

Der Carl Martin DC Drive, ein Overdrive-Pedal aus der Vintage Serie des dänischen Herstellers, kommt mit einem Facelifting und ist nun als DC Drive 2018 in einem etwas kleineren Format erhältlich. An Bord sind drei Regler und ein Schalter, der zwischen zwei verschiedenen Grundsounds wählt. Das Vorgängermodell steckte in einem größeren Gehäuse und verfügte zusätzlich über eine schaltbare Boost-Funktion.

Der neue DC Drive wird ohne dieses Feature als Standard-Overdrive-Pedal angeboten, zu einem aktuellen Preis von etwas über 100 Euro. Zwar wurde das Pedal in einigen Newsmeldungen als DC Drive 2017 angekündigt, mittlerweile schreiben wir aber das Jahr 2018 und folgerichtig findet man unseren Kandidaten auch auf der Website des Herstellers als DC Drive 2018.

Details

Gehäuse/Optik

Der DC Drive 2018 kommt in einem leichten, eloxierten Druckgussgehäuse, das mit allen Zutaten nur 216 Gramm auf die Waage bringt und sich trotz Standardabmessungen von 60 x 113 x 50 mm (B x T x H) mit seinen teilweise abgerundeten Kanten an Ober- und Unterseite optisch etwas von der Norm abhebt.

Die Bedienelemente haben sich in der gewohnten Aufstellung auf der Oberseite platziert, zuerst der Fußschalter (True Bypass), dann die drei Regler Tone, Drive und Volume, dazwischen ein Kippschalter, der die beiden Grundsounds Regular und Fat bestimmt und darüber eine blaue Status-LED.

Die Anschlüsse sind allesamt an der Stirnseite positioniert, zwischen Input und Output auch der Anschluss für ein optionales Netzteil. Batteriebetrieb ist beim DC Drive 2018 nicht vorgesehen, das Netzteil muss allerdings nicht hart arbeiten, denn unser Testkandidat benötigt lediglich 20 mA Strom. Das alles im handelsüblichen Format, also 9 Volt DC mit 2,1 mm Stecker (Center Negativ).

Das Pedal wird ab Werk mit glatter Unterseite zur Befestigung von Klettband ausgeliefert, im Lieferumfang befinden sich aber vier Gummifüße, damit es im Standalone-Betrieb auf glatten Oberflächen rutschfesten Halt hat. Eine Befestigung mit Mounting Plates wird eher schwierig, denn die dazu eigentlich benötigten Gehäuseschrauben befinden sich auf der Oberseite.

Bedienung

Mit dem Kippschalter (Fat/Reg) wird der Grundsound angewählt. Laut Hersteller erhält man im Regular-Mode einen etwas höhenbetonten Overdrive mit Vintagesound, der Fat-Mode sorgt für moderne Sounds mit höherem Zerrgrad. Im Praxisteil werdet ihr die Unterschiede gleich zu hören bekommen. Ansonsten haben wir mit Tone (Klangfarbe), Drive (Zerrgrad) und Level (Gesamtlautstärke) die normalen Regelmöglichkeiten für Overdrive-Pedale an Bord.

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