Test
5
10.07.2013

Fazit
(4 / 5)

Der Behringer CMD MM-1 ist ein MIDI-Mixer-Controller, der sich für das Zusammenspiel mit diversen Softwares von DJ über DAW bis iPad empfiehlt. Sein Layout orientiert sich am klassischen Vorbild, und das Raumangebot ist unter Berücksichtigung der kompakten Maße durchaus zufriedenstellend. Die Größe und das Regelverhalten der Fader und Potis sind zweckdienlich. Unter Deckadance OEM kontrolliert das Gerät den Mixer, die Crossfader-Zuweisung, EQs, Filter und das Monitoring. Die Browser-Abteilung ist für Streifzüge durch die Musikbibliothek vorgesehen. Mit einem MM-1 als einzigen Controller ist während der Mixsession der Griff zum Mauspad vorprogrammiert, da das Einstarten, Synchronisieren und Laden von Titeln in Verbindung mit DD2 OEM einen Controller wie den PL-1 einfordert. Dicke Pluspunkte sammelt der rückseitige USB-Hub ein. Es dürfte besonders DEN Usern gefallen, denen es an den entsprechenden Schnittstellen mangelt, aber auch iPad-Anwendern, die ansonsten einen weiteren Hub für Controller plus Interface einbinden müssten.

  • Pro
  • Klassisches Mixer-Layout
  • Integriertes USB-Hub
  • Praxisgerechtes Regelverhalten
  • Auch mit dem iPad zu verwenden
  • Integrierte Verbindungslasche zum Kaskadieren mehrerer Module
  • Zweifarbige LEDs
  • Günstiger Preis
  • Hohe Standsicherheit
  • Contra
  • Etwas dicht besiedelt
  • (Noch) dürftige Dokumentation
  • Bisher wenige Mappings
  • Features
  • 4 x 60 mm Kanalfader
  • 4 x 4 Drehregler für EQ und Gain
  • 1 x 45 mm Crossfader
  • 4 Drehregler Out 1, Out 2, Cue-Mix, Cue-Volume
  • 1 x Encoder mit 2 zugehörigen Tasten
  • 3 weitere Schaltflächen pro Kanal für Cueing und FX-Assign
  • 4-Port-USB 2.0 Hub
  • Robust konstruiertes Gehäuse
  • Preis: 129 EUR (UVP)
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