Keyboards ANL_DesktopSynth Eurorack-Systeme
Test
3
22.04.2021

Fazit
(5 / 5)

Behringer hat es wirklich geschafft, einen Nachbau des klassischen ARP 2600 zu einem unglaublich günstigen Preis anzubieten. Um in diese Preisregion zu kommen, hat man gar nicht erst versucht, das Original optisch komplett nachzubauen. Diese Aufgabe ist jedoch sehr geschickt gelöst worden, ohne Kompromisse zulasten der Möglichkeiten und der Klangqualität des Synthesizers einzugehen. Und den Designern ist es gelungen, den Look der alten Legende irgendwie aufrecht zu erhalten. Nicht nur die Klangqualität ist ausgezeichnet, auch die Möglichkeiten zeigen sich als Eldorado für Klangtüftler. Dabei ist die GUI nicht so kompliziert, dass man sich darin verlieren könnte. So zeigt sich die Zielgruppe des Behringer 2600 nicht nur im Bereich der Modular-Nerds, denn dieser Synth ist eigentlich ein „Muss“ für alle Liebhaber von Synthesizern und klanglich eine echte Bereicherung. Zu einem Preis von knapp unter 600 Euro findet derjenige, der einen echten Klassiker sucht, derzeit keine Alternative.

  • Pro
  • Preis/Leistung
  • Klangqualität
  • Ausstattung und Möglichkeiten
  • Contra
  • Keine
  • Features
  • Semi-modularer Analog-Synthesizer
  • 3 VCOs mit jeweils 2 bzw. 4 Schwingungsformen
  • Alle VCOs auch als LFO nutzbar
  • FM, Sync und Pulsbreitenmodulation (VCO 2 und VCO 3)
  • Duophon spielbar
  • 24-dB-Filter mit Cutoff und Resonance
  • 1 ADSR- und 1 AR-Hüllkurve
  • VCA
  • Vibrato-Sektion
  • Envelope-Follower mit Vorverstärker
  • Ring-Modulator
  • Voltage Processor mit LAG-Processor
  • Sample&Hold
  • Portamento
  • Digitale Spiralhall-Emulation (zweikanalig)
  • 19-Zoll-Chassis (8HE)
  • Gewicht: 5 kg
  • Audio-Ausgänge (l/r) mit 6,3-mm-Klinkenbuchsen auf der Frontseite
  • Preis
  • Behringer 2600: ca. 598 € (Straßenpreis am 22.04.2021)
3 / 3

Verwandte Artikel

User Kommentare