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Test
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26.05.2015

Praxis

Auspacken

Ich öffne den Karton und entnehme das sehr schicke AKAI Advance 49, ein USB-Kabel, den Quickstart Guide und die Garantie- und Sicherheitsinformationen. Statt einer Installations-DVD findet man im Karton die „Software Installation Card“ mit Installations- und Download-Anweisung auf der AKAI-Website. Im Handbuch steht zudem geschrieben: „A high-speed internet connection is recommended.“ Natürlich, denn 16 GB Daten wollen auf den Computer geladen werden. Hat man kein Internet, hat man keine Software. Hat man keine Software, ist das Advance in seinen Funktionen sehr eingeschränkt.

Registrierung

Zunächst meldet man sich mit seinem AKAI Account an bzw. erstellt diesen. Nach der unkomplizierten Anmeldung kann das Advance mittels Eingabe der Seriennummer registriert werden (zu finden im Quickstart Guide). Danach steht der zunächst 4 GB große Download des VIP Software Packages (WIN oder MAC) sowie die „Authorization Codes“ für die Installation zur Verfügung.

Installation

Nach erfolgreichem Download durchläuft man die Installationsroutine wie gewohnt – doch Obacht, die 4 GB Content ergeben entpackt 5,51 GB und können nur teilweise ausgelagert werden, mindestens 3,27 GB verbleiben in jedem Fall auf dem Systemlaufwerk. Alle weiteren enthaltenen Instrument-Plug-ins und Sounds werden anschließend über einen Store in VIP heruntergeladen und dann wie gewohnt installiert. 

Konfiguration der Software-Zentrale VIP

Beim ersten Start scannt VIP alle auf dem Computer installierten VST-Plug-ins und erkennt ohne weitere Konfiguration die jeweiligen Patches. Hier erwartet mich gleich die Erkenntnis, dass nur VST-Plug-ins, nicht aber AU- oder AAX-Plug-ins erkannt werden. Als Nutzer von Logic oder Pro Tools, die ja bekanntlich mit AU- bzw. AAX-Plug-ins arbeiten, hat man aber vielleicht bei der ein oder anderen Plug-in-Installation das Häkchen bei „VST“ herausgenommen, da man dieses Format ja normalerweise nicht benötigt. In diesem Fall fehlt dieses Plug-in in VIP und müsste demnach noch mal als VST installiert werden – schade!

Andererseits bietet sich die VIP-Software, die ja selbst als AU- bzw. AAX-Plug-in lauffähig ist, natürlich als VST-Wrapper für Logic und Pro Tools an. VST-Plug-ins, von denen es keine AU- bzw. AAX-Versionen gibt, lassen sich auf diese Weise auch in Logic und Pro Tools einsetzen.

Das AKAI Advance 49 in der Praxis

Nun ist das Advance installiert, die VST-Plug-ins sind geladen und los geht‘s. Doch wie ist das Advance in der Handhabung und vor allem: Klappt die Steuerung von Software-Instrumenten problemlos? In den folgenden Videos bekommt ihr einen praktischen Überblick über die Menüführung und die Funktionen des Advance.

Die Betriebsmodi – Workstation Workflow

Im ersten Video zeige ich euch die verschiedenen Betriebsmodi des Advance. Die Integration mit der VIP-Software funktionierte im Test reibungslos. Da die Presets der Plug-ins direkt am Keyboard durchblättert werden können, kommt tatsächlich Workstation-Feeling auf. 

Plug-in-Steuerung und Pads

Zur Steuerung von Plug-in-Parametern dient der Control-Modus, den ihr im folgenden Video in Aktion seht. Das Advance 49 ermöglicht eine umfassendere und einfachere Kontrolle über Instrument-Plug-ins, als man es bisher kannte, weil alle Parameter bereits fertig zugewiesen sind. Wählt man ein Drum-Plug-in aus, so stehen die Drum-Pads automatisch bereit.

Transport und Arpeggio

Wie man die DAW-Transportsteuerung des Advance konfiguriert und welche Funktionen der integrierte Arpeggiator bietet, seht ihr im dritten und letzten Video.

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