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17.10.2019

76 Plus Octa-Fuzz: Solid Gold FX schlägt wieder zu!

Greg Djerrahian gründete SolidGoldFX im Jahr 2006. Die Marke ist bestrebt, die Wärme und Haptik seiner liebsten Vintage-Effekte mit moderner Funktionen zu verbinden. Das 76 Plus Octa-Fuzz ist ein hervorragendes Beispiel dafür.

76 Plus

Das 76 Plus orientiert sich an den begehrten japanischen Octa-Fuzz-Pedalen aus vergangenen Zeiten: Univox Super Fuzz, Shin-Ei Companion und Ibanez Standard Fuzz.

Grundlegend bekommt ihr hier ein kraftvolles, schneidendes Fuzz mit einer zusätzlichen Oktave nach oben. Laut Solid Gold FX wird diese immer deutlicher, je weiter man auf dem Griffbrett nach oben wandert.

Octa-Fuzz und Filter

Was dieses Pedal so besonders macht, ist die Integration eines unabhängigen, Wah-ähnlichen Filters. Das klingt doch lecker!

Wer die kanadische Pedalschmiede bereits kennt, weiß, dass sie ihren Kreationen immer wieder Bewegung und Lebendigkeit durch den Zusatz eines Filters verleiht. Beispielsweise im LYSIS.

Das Filter kann entweder manuell via Expressionpedal gesteuert oder auf Durchlauf gestellt werden. Wobei euch hier mehrere Modi mit verschiedenen Formen zur Verfügung stehen. Vom sanften LFO-Verlauf bis hin zu trippy und synthy Step-Sequenzen ist sehr viel möglich.

Flexibilität

Das 76 Plus ist alles andere als ein One-Trick Pony. Die Einstellmöglichkeiten sind so vielseitig, dass neben 5 Potentiometern (Volume, Speed, Fuzz, Texture, Volume) sogar 4 weitere Mini-Kippschalter (Mode, Shape, Clip, Color) erforderlich sind.

2x Volume? Nein, ihr habt euch nicht verlesen. Volume 1 auf der rechten Seite steuert die Lautstärke des Fuzz-Effekts, Volume 2 zur linken kümmert sich um den Filter-Output.

Die Klangbeispiele aus den Videos gefallen mir richtig gut! Schön old school, dreckig und waberig.

Preis

Das Solid Gold FX 76 Plus kostet 250 Dollar. Für die Kombination aus lecker klingendem Fuzz, Octave-up, Filter und made in Canada ist das doch ein fairer Preis.

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