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dBTechnologies ES503 Test

Praxis

Transport und Aufbau sind problem- und gefahrlos von einer Person zu bewerkstelligen. Die beiden Topteile werden über eine Patentmechanik miteinander verbunden. Dieser Verschluss hält beide Chassis stabil zusammen, und die Schleifkontakte realisieren die elektrische Versorgung. Somit entfällt ein Kabel, und es wird nur eine Speakon-Verbindung vom Woofer zu den Topteilen benötigt.  

Fotostrecke: 4 Bilder Patentverschluss am Topteil sorgt für die Arretierung und eine elektrische Verbindung.
Fotostrecke

Das Stativ wird zuerst in den Flansch des Woofers geschraubt und sitzt so fest im Sattel. Es besteht aus zwei 51 Zentimeter langen Distanzstangen und einer innenliegenden Verlängerung, die man auf 89 Zentimeter ausziehen kann. So werden die Topteile auf dem Subwoofer in einer Höhe von 91 Zentimeter bis maximal 180 Zentimeter gesetzt. So erreicht man in jeder Situation eine optimale Höhe für den Mittelhochtonbereich. 

Betriebsmodi

Das ES503 lässt sich in drei unterschiedlichen Modi betreiben. Zur Auswahl stehen der Monobetrieb, der Stereomodus mit einem Woofer und zwei Topteilen oder der Double-Mode mit zwei Woofern und je zwei Topteilen. Alle Varianten liefern einen ausgewogenen Sound, wobei die die Stereovariante mit zwei Woofern erwartungsgemäß die größten Leistungsreserven zur Verfügung stellt und im Bassbereich deutlich mehr Druck erzeugt. Display und Push-Encoder sind beim Subwoofer auf einer Höhe von ungefähr 35 Zentimetern angebracht. Für schnelle Eingriffe, etwa bei plötzlich auftretenden Feedbacks, muss man schleunigst in die Hocke und im Menü den entsprechenden Parameter aufrufen. Das bedarf der Übung, vor allem, wenn man die Einstellungen durch ein Passwort geschützt hat. Der Einsatz eines externen Kleinmixers ist daher empfehlenswert. Vielleicht gibt es ja in Zukunft eine von dBTechnologies entwickelte Fernbedienung per Smartphone oder Tablett. Entsprechende Gerüchte kursieren jedenfalls.  

Angehört

Den Hörtest fahre ich im Double-Mode mit zwei Systemen. Als Quelle dienen Audiofiles aus dem Smartphone, die Verbindung per Bluetooth ist rasch hergestellt. Beim Summen-EQ entscheide ich mich für das Preset Flat.
Unabhängig vom musikalischen Genre klingt das System ausgewogen und durchsichtig. Das nicht einstellbare Lautstärkeverhältnis zwischen Woofer und Topteilen ist stimmig, ich vermisse keinen Frequenzbereich. Die räumliche Abbildung ist selbst bei sinfonischer Musik präzise und der Klang wirkt sehr natürlich. Der 12-Zoll-Woofer sorgt für angenehmen Druck und bildet Bassdrums und Bass ebenso kraftvoll wie detailliert ab. Die feste Trennfrequenz von 206 Hz scheint für die verwendeten Komponenten ideal. Das gilt übrigens für alle drei oben beschriebenen Betriebsmodi.
Eindrucksvoll gelingt die Wiedergabe akustisch produzierter Musik. Ein gut abgenommener Flügel entwickelt eine schöne Strahlkraft, Westerngitarren und anderes Instrumentarium werden angenehm neutral hörbar gemacht. Auch Gesangsstimmen über den integrierten Mikrofoneingang machen akustisch eine gute Figur. Für diesen Zweck sollte man das Vocal-Preset aktivieren, das den Hochtonbereich etwas mehr betont und die unteren Mitten ein wenig schlanker abbildet. So entsteht eine gute Präsenz und Durchsichtigkeit in den Mitten. Bei einem Abstrahlwinkel von 95° muss man allerdings bei der Mikrofonaufstellung behutsam vorgehen, um Feedbacks aus dem Weg zu gehen.
Schaltet man am Display von Mike- auf Instrumentenpegel, lässt sich ein elektrisches Saiteninstrument (E-Bass oder -Gitarre) einspeisen und so auf eine DI-Box verzichten. Ein hochohmiges Instrument wird so bestens angepasst und klingt ohne weitere Bearbeitung angenehm.

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Franko Hinzo sagt:

#1 - 24.10.2015 um 10:25 Uhr

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wie würdet Ihr einen direkten Vergleich zur "the box MINIRAY" sehen? Die ist ja auch schon von euch getestet worden und schnitt da sehr gut ab.

Kommentare vorhanden
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