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Darkglass Alpha·Omega 500 Test

Fazit

Mit dem Alpha·Omega 500 bieten die Finnen eine preisgünstigere Alternative für den im Jahr 2019 vorgestellten Alpha·Omega 900 für Bassisten, die mit etwas weniger Leistung auskommen und auf ein paar Anschlussmöglichkeiten verzichten können. Eingespart wurden der zweite Boxenanschluss, der zweite XLR-Ausgang und die Midi-Buchse. Aus klanglicher Sicht muss man mit dem Alpha·Omega 500 allerdings keinerlei Kompromisse eingehen. Das handliche Top liefert die tollen Sounds des extrem flexiblen Alpha·Omega-Peamps und bietet viele durchdachte und effektive Sound-Tools zur Bearbeitung und Anpassung. Absolut überzeugend performt auch die neue 500 Watt starke Class-D-Endstufe aus eigener Fertigung. Der Sound bleibt selbst bei hohen Pegeln völlig klar und die erreichbare Lautstärke ist durchaus erstaunlich – für die meisten Anlässe sollten die Reserven mehr als völlig ausreichend sein. Zu meckern gibt es beim Alpha·Omega 500 also wirklich nicht viel – sogar der Preis geht angesichts der erwähnten Qualitäten in meinen Augen völlig in Ordnung. Suboptimal finde ich eigentlich nur, dass sich die Cabsim auf dem XLR-Ausgang im Post-Modus nicht deaktivieren lässt. Wer damit leben kann und einen ultra schicken und extrem gut klingenden Kompakt-Amp sucht, kann beim Alpha·Omega 500 einfach zugreifen – denn viel besser wird’s nicht!

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • sehr ansprechendes, edles Design
  • 1a Verarbeitung und Materialqualität
  • transparent-ausgewogener Clean-Sound
  • jede Menge Overdrive-Sounds in bester Qualität
  • sehr gutes Nebengeräuschverhalten
  • stabile Performance der Endstufe, hohe Endlautstärke
Contra
  • Cabsim im Post-Betrieb immer aktiv
  • Position der Drucktaster (Bite und Growl) optisch nicht erkennba
Artikelbild
Darkglass Alpha·Omega 500 Test
Für 799,00€ bei
Darkglass_Alpha_Omega_500_009_FIN
Beim Alpha·Omega 500 wird erstmalig eine firmeneigene Endstufe verbaut.
Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: Darkglass Electronics
  • Modell: Alpha·Omega 500, Bass-Top mit Class-D-Endstufe und Schaltnetzteil
  • Herstellungsland: Finnland
  • Leistung: 500 W @ 4 Ohm, 450 W @ 8 Ohm
  • Regler/Schalter: Comp, Drive, Mod, Level, Blend, Master, Passive/Active, Distortion, Growl, Bite, Bass/250Hz/500Hz/1,5kHz/3kHz/Treble, Mute, Ground-Lift, Power, Cab Select
  • Anschlüsse: Input Klinke, Send / Return Klinken, symmetrischer XLR DI-Out, Footswitch Klinke, Speakon/Klinke für Boxen, USB, Aux-In Miniklinke, Kopfhörer Klinke, Netz
  • Effekt: Alpha·Omega Engine Overdrive, Kompressor
  • Sonstiges: Lüfterkühlung
  • Zubehör: Netzkabel, USB-Kabel, Manual
  • Maße: 18 x 7,1 x 23 cm (B x H x T)
  • Gewicht: 2,4 kg
  • Preis 779,- Euro (Ladenpreis im Dezember 2020)
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von Rainer Wind

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Letztes Jahr präsentierten Darkglass Electronics aus Finnland mit dem A.D.A.M. den ersten Bass-Preamp der Firmengeschichte, der komplett auf digitaler Technik beruht. Im Vergleich zu den analogen Darkglass-Pedalen legt das A.D.A.M. aufgrund der Möglichkeiten der Digitaltechnik eine kräftige Schippe drauf und bietet beispielsweise unterschiedliche Overdrive-Geschmacksrichtungen, Speicherplätze für Sound-Presets und Impulsantworten, eine Audio-Interface-Funktion und noch einiges mehr. Viele Tieftöner begrüßten die neuen Features, die von Darkglass ohne Frage wie gewohnt ausgezeichnet umgesetzt wurden und in der Praxis wirklich Sinn machen. Was lag für Darkglass also näher, als auch andere Pedale ihres Portfolios mit der neuen Technik auszurüsten und auf den Markt zu bringen? Gesagt, getan: Der jüngste Sprössling hört auf den Namen "Alpha•Omega Photon" und kommt mit der derselben Bauform und denselben Features des beliebten A.D.A.M. - für die Zerrabteilung wurden allerdings die Sounds der flexiblen Alpha•Omega-Schaltung digital nachgebildet. Klingt interessant, oder?

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