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Darkglass Alpha Omega Ultra Test

Fazit

Bereits im letzten Jahr hat Darkglass den Alpha Omega Preamp auf den Markt gebracht und die Tieftongemeinde war von den Klangmöglichkeiten des Pedals hellauf begeistert. Kein Wunder also, dass der brandneue Alpha Omega Ultra ebenfalls auf ganzer Linie überzeugt, denn er hat ja die gleichen Overdrive-Schaltungen an Bord und bietet dementsprechend die gleiche erstklassige Soundqualität. Ultra-transparente Distortion-Sounds von subtil bis brachial liefert der Alpha Omega Ultra Preamp dementsprechend in allen denkbaren Schattierungen. Der graphische Sechsband-EQ arbeitet sowohl im cleanen Betrieb als auch im Distortion-Modus des Pedals überaus effektiv und erweitert das ohnehin schon breite Klangspektrum abermals enorm. Und als wäre das nicht schon genug, hat Darkglass-Mastermind Doug Castro seinem flexibelsten Preamp auch noch eine zuschaltbare Boxensimulation spendiert, die dank der Software-Anbindung mit beliebigen Impulsantworten bestückt werden kann und sämtliche Basssounds organischer und räumlicher wirken lässt. Was will man mehr? Naja, ein Aux-In-Eingang wäre vielleicht noch schön gewesen, denn schließlich üben gerade Bassisten sehr gerne zu Drumloops oder Playbacks. Dennoch empfehle ich jedem Tieftöner, der auf die modernen Darkglass Distortion-Sounds steht, dem neuen Alpha Omega Ultra eine Chance zu geben – es könnte euer ultimativer Preamp für die Bühne und das Studio sein!

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • sehr hohe Klangqualität
  • sehr große Klangflexibilität
  • zwei separate mischbare Distortion-Schaltungen
  • hervorragender graphischer Sechsband-EQ
  • Cabsim-Feature mit Software-Anbindung
  • hochwertiger nebengeräuscharmer XLR-Ausgang
  • hochwertige Verarbeitung
  • edle Optik
Contra
  • kein Aux-In
  • Stellung der Growl- und Bite-Taster von oben nicht erkennbar
Artikelbild
Darkglass Alpha Omega Ultra Test
Für 459,00€ bei
Darkglass_Alpha_Omega_Ultra_009FIN
Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: Darkglass Electronics
  • Modell: Alpha Omega Ultra
  • Herstellungsland: Finnland
  • Regler/Schalter: Mod, Blend, Level, Drive, Cabsim, Groundlift, Bypass, Distortion, Master
  • EQ: Growl (Shelving-Bass-Boost), Bite (2,8 kHz Boost), 6 Band Graphic EQ (Bass 80 Hz Low Shelf, Mitten 250 Hz, 500 Hz, 1,5 kHz, 3 kHz, Höhen 5 kHz High Shelf
  • Anschlüsse: Input Klinke, Output Klinke, XLR symmetrisch, Kopfhörer Miniklinke, Micro-USB, Netz
  • Stromversorgung: 9 Volt via Netzteil (minus innen), Verbrauch: 110 mA
  • Abmessungen: 125 x 96 x 57 mm (B x H x T)
  • Gewicht: 430 g
  • Preis: 425,- Euro (Ladenpreis im Juni 2018)
Hot or Not
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... vielen Potis, Schaltern und Schiebereglern ausgestattet.

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von Rainer Wind

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Bass / Test

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Letztes Jahr präsentierten Darkglass Electronics aus Finnland mit dem A.D.A.M. den ersten Bass-Preamp der Firmengeschichte, der komplett auf digitaler Technik beruht. Im Vergleich zu den analogen Darkglass-Pedalen legt das A.D.A.M. aufgrund der Möglichkeiten der Digitaltechnik eine kräftige Schippe drauf und bietet beispielsweise unterschiedliche Overdrive-Geschmacksrichtungen, Speicherplätze für Sound-Presets und Impulsantworten, eine Audio-Interface-Funktion und noch einiges mehr. Viele Tieftöner begrüßten die neuen Features, die von Darkglass ohne Frage wie gewohnt ausgezeichnet umgesetzt wurden und in der Praxis wirklich Sinn machen. Was lag für Darkglass also näher, als auch andere Pedale ihres Portfolios mit der neuen Technik auszurüsten und auf den Markt zu bringen? Gesagt, getan: Der jüngste Sprössling hört auf den Namen "Alpha•Omega Photon" und kommt mit der derselben Bauform und denselben Features des beliebten A.D.A.M. - für die Zerrabteilung wurden allerdings die Sounds der flexiblen Alpha•Omega-Schaltung digital nachgebildet. Klingt interessant, oder?

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