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Alesis Samplepad Pro Test

Fazit

Mit dem Alesis Samplepad Pro bekommt man ein recht flexibles Multipad unter die Stöcke. Die schlichte, kompakte Optik stimmt, auch wenn das „Licht-Konzept“ etwas schlapp daherkommt. Gleiches gilt für die Verarbeitung und die daraus folgende Wertigkeit des Instruments: Absolut in Ordnung, wenn auch nicht Spitzenklasse. Angesichts der deutlichen Preisersparnis gegenüber den Wettbewerbern aus den Häusern Yamaha oder Roland – den Platzhirschen in dieser Instrumentengruppe – sind auch die etwas lauteren, härteren Pads verschmerzbar. Die mitgelieferten onboard-Sounds lösen bei mir zwar keine Begeisterungsstürme aus, aber auch hier gilt: Die SD-Karten Erweiterung und die USB to Host-Verbindung ermöglichen die quasi unbegrenzte Einbindung unterschiedlichster, individueller Klänge und machen das Samplepad Pro so zu einem flexiblen Werkzeug in Sachen elektronisches Drumming. Das Alesis Samplepad Pro stellt also eine durchaus nicht uninteressante Alternative zu den hochpreisigen Geräten der Konkurrenz dar, solange man seinen Fokus nicht allein auf die internen Sounds legt und ein wenig kompromissbereit ist, wenn es um Spielgefühl und Verarbeitung der Komponenten geht.

Unser Fazit:
Sternbewertung 3,5 / 5
Pro
  • Einfache, intuitive Handhabung
  • Erweiterungsmöglichkeiten durch SD-Karten-Schacht & USB-Computerverbindung
  • Erschwinglicher Anschaffungspreis
Contra
  • hoher Geräuschpegel der Pads
  • Qualität der Onboard-Sounds
  • MIDI Kanal ist nicht pro Pad bestimmbar
  • Beleuchtungskonzept wirkt halbgar
Artikelbild
Alesis Samplepad Pro Test
Für 329,00€ bei
Das Alesis Samplepad Pro - ein neues, günstiges Drumpad im elektronischen Trommler-Universum.
Das Alesis Samplepad Pro – ein neues, günstiges Drumpad im elektronischen Trommler-Universum.
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Alesis
  • Bezeichnung: Alesis Samplepad Pro
  • Herkunftsland: China
  • Merkmale:
  • LCD Display Menüführung
  • Vier gummierte Navigationstasten
  • Acht anschlagdynamische Stereoschlagflächen Gummipads mit aktiver blauer LED-Illumination
  • Zehn Ready-To-Play Kits mit über 200 Drum- und Beckensounds
  • Sound-Erweiterung über SD-Karten-Schacht möglich
  • Soundspeicher-Erweiterung auf SD-Karte bis zu 20 Kits
  • Zwei zusätzliche Pad-Eingänge
  • Kick- sowie Hi-Hat-Eingang/Switch
  • 6,3 mm Stereo Klinken Ausgänge mit Volume-Regler
  • 6,3 mm Kopfhörer Ausgang mit Volume-Regler
  • 3,5 mm Stereo Aux Input mit Eingangslautstärken-Regelung
  • MIDI In & Out
  • USB Port
  • Preis: 389,90 EUR (UVP)
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Unter Strom beginnt das Pad bläulich zu schimmern.

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von Harry Bum Tschak

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Profilbild von Stefan

Stefan sagt:

#1 - 22.03.2015 um 22:51 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Schöne Review, hatte des Pad selbst eine Woche bei mir zu Hause, kann ich alles bestätigen.Was allerdings der ganz große Minuspunkt ist, warum des Gerät auch wieder zurück ging, ist die Metronomfunktion. Dass ein Metronom eingebaut ist: gutes Gimmick, speziell wenn man mit Time-abhängigen, längeren Samples (also beispielsweise Backingtrack) arbeitet. Problem dabei: Der Click ist auch immer auf dem Main-Ausgang, nicht etwa nur auf dem Kopfhörerausgang. Das Publikum bekommt also immer den CLick auch zu hören. Damit ist das Samplepad Pro für mich leider absolut unbrauchbar, auch wenn sonst Preis/Leistung absolut fair wäre.

Profilbild von Chris (Redaktion Drums)

Chris (Redaktion Drums) sagt:

#2 - 23.03.2015 um 00:30 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hi Stefan, danke für deinen Kommentar.
Unabhängig vom internen Metronom des Samplepad Pro. Um das zu regeln, kannst du vorab die Datei in deiner DAW mit deinem Sample oder Backingtrack und einen dafür angelegten Click als links-rechts Spur routen und dann exportieren. Mit einem kleinen Mischpult am Drumkit kannst du die Datei im Livebetrieb splitten (Click auf deine Ohren) und das Sample an die PA weiter leiten. Das Sample ist dann natürlich nur Mono.
Viel Erfolg, Chris (Redaktion Drums)

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