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AKG C1000S MKIV Test

Fazit

Glamour oder ein besonderes Image gibt es mit den getesteten AKG-C1000S-Mikrofonen nicht. Dafür überzeugen sie mit einer umfangreichen Ausstattung, guter Verarbeitung und einem günstigen Preis. Nicht nur die Option, die Mikros mit Batterien zu betreiben, kann sich für einige Anwendungsgebiete als wichtiges Argument erweisen. Auch die klanglichen Modifikationsmöglichkeiten anhand von kleinen, auf die Kapsel aufsteckbaren Plastikförmchen erwiesen sich im Test als sehr sinnvoll. Am Schlagzeug sorgt besonders der Presence Boost für eine deutlich andere Klangfarbe. Punktabzug gibt es hingegen für die etwas umständliche Handhabung durch die innen liegenden Bedienelemente sowie für die schlecht sichtbaren, extrem kleinen Schalter für den Low Cut und das Pad. Wer damit leben kann, erhält mit dem Testkandidaten ein vielseitiges Mikrofon mit guten Klangeigenschaften.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • ausgewogener Klang am Drumset
  • zusätzliche Klangoptionen dank Presence Boost und Hypernieren-Konverter
  • Batteriebetrieb möglich
  • günstiger Preis
Contra
  • Mikro muss zum Bedienen aller Funktionen aufgeschraubt werden
  • winzige Schalter für Low Cut und Pad
  • das An- und Abziehen von Presence Boost und Pattern-Konverter erfordert Konzentration
Artikelbild
AKG C1000S MKIV Test
Für 149,00€ bei
AKG_C1000S_18
Features und Spezifikationen
  • Hersteller: AKG
  • Bezeichnung: C1000S MKIV
  • Wandlerprinzip: Kondensator, permanent polarisiert
  • Richtcharakteristik: Niere, Hyperniere (mit Konverter)
  • Impedanz: 200 Ohm
  • Frequenzgang: 50-20000 Hz
  • Finish: anthrazit-farben lackiert
  • Ausgang: XLR
  • Abmessungen : 22,9 x 3,4 Zentimeter
  • Zubehör: einfache Halterung, EU-Verkleinerungsgewinde, Tasche, Windschutz, Anleitung, Polar Pattern Converter PPC1000, Presence Boost PB1000
  • Besonderheit: Batteriebetrieb mit zwei AA-Batterien möglich
  • Herkunftsland: China
  • Preis: € 88,– (Straßenpreis am 29.1.2019)
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Klassisches Design: Formal ist das C1000S eine Mischung aus Hand- und Stäbchenmikro.

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von Max Gebhardt

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Profilbild von Kai Calvato

Kai Calvato sagt:

#1 - 05.02.2019 um 16:56 Uhr

Empfehlungen Icon 0

In wie weit unterscheiden sich denn die MKIVs von den alten Modellen??

    Profilbild von Max Gebhardt

    Max Gebhardt sagt:

    #1.1 - 06.02.2019 um 18:06 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Hallo Kai, klanglich kann ich dir das nicht beantworten, da ich die verschiedenen Generationen nicht miteinander verglichen habe. Die technischen Unterschiede zum Vorgängermodell sind jedoch die AA Batterien statt 9V Block. Und die schwarze statt silberne Lackierung. beste Grüße Max

    Antwort auf #1 von Kai Calvato

    Antworten Melden Empfehlen
    +1
Profilbild von Johnny

Johnny sagt:

#2 - 06.02.2019 um 10:59 Uhr

Empfehlungen Icon 0

"Das C1000 wird nicht in Österreich hergestellt." Kein Wunder, der Produktionsstandort wurde zugedreht.

Kommentare vorhanden
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