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Bad Cat PurePath: Bringt eine analoge Lautsprechersimulation bessere Ergebnisse?

Mit dem Bad Cat PurePath stellt der kalifornische Verstärkerhersteller eine Lautsprechersimulation vor, die auf eine vollständig analoge und damit lizenzfreie Schaltung setzt. Zudem arbeitet PurePath passiv und benötigt somit nicht einmal eine Stromversorgung. Auch ein mechanischer, reaktiver Lastwiderstand ist integriert, der es ermöglichen soll, Röhrenverstärker komplett ohne Lautsprecherbox zu betreiben. Am Ende zählt natürlich der Klang einer solchen Lösung, der sich laut Hersteller besonders schnell und praxisnah einstellen lassen soll.

Bildquelle: Bad Cat

Funktionsprinzip

Bad Cat bekennt sich mit dem PurePath bewusst zu den Qualitäten einer analogen Schaltung und verzichtet damit gezielt auf die größere Vielfalt moderner Lösungen auf Basis von Impulsantworten. Ziel ist es, den verstärkereigenen Klang und das Spielgefühl möglichst unverfälscht zu erhalten und gleichzeitig eine geradlinige Bedienung zu bieten.

Die Schaltung geht auf einen Entwurf von Bruce Egnater zurück, der in Kooperation mit Bad Cat zur Serienreife weiterentwickelt wurde. Durch die passive Konstruktion reagiert das System laut Hersteller besonders sensibel auf das eingespeiste Signal und dessen Dynamik. Gleichzeitig wird das Verhalten auch durch die Interaktion mit einer angeschlossenen Lautsprecherbox beeinflusst – ganz ähnlich wie bei einem klassischen Verstärker mit Box.

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Mehr Informationen

Schnörkellos zum gewünschten Klang

Der Bad Cat PurePath verzichtet vollständig auf Menüs oder eine Computeranbindung. Stattdessen erfolgt die Klanggestaltung über eine Reihe von Schaltern. Für die Lautsprechersimulation stehen Optionen für Keramik- oder Alnico-Magnete, offene oder geschlossene Gehäuse sowie unterschiedliche Mikrofonpositionierungen zur Verfügung.

Zusätzlich lassen sich eine Presence-Anhebung sowie eine Pegelabsenkung um 22 dB aktivieren. Das simulierte Signal wird über einen symmetrischen XLR-Ausgang ausgegeben. Weitere Schalter ermöglichen eine Phasenumkehr sowie einen Ground Lift.

Auf der Rückseite lässt sich zudem die Impedanz der durchgeschliffenen Lautsprecherbox einstellen. Ergänzt wird das Ganze durch eine Silent-Funktion, bei der ein schützender Lastwiderstand aktiviert wird. Damit sind auch lautlose Aufnahmen jederzeit möglich.

Preis und Verfügbarkeit

Der Bad Cat PurePath ist mit einer Lieferzeit von ein bis zwei Wochen beim Musikhaus Thomann erhältlich. Der Preis für die analoge Lautsprechersimulation liegt bei 499 Euro. Es bleibt spannend, inwieweit sich PurePath klanglich von bisherigen analogen Lösungen – etwa von Palmer oder Rivera – absetzen kann.

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Weitere Informationen unter: https://badcatamps.com/de/pages/purepath

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