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„Amerika ist momentan ein gefährlicher Ort“ – Brian May schließt Queen-Konzerte in den USA aus

Queen-Gitarrist Brian May sieht momentan keine Zukunft für Queen-Konzerte in den Vereinigten Staaten. In einem brandneuen Interview erklärt der 78-jährige seine Bedenken und Sorgen. Die politische und gesellschaftliche Lage in Amerika sei derzeit zu angespannt.

© Canva – Wikimedia Commons: Raph_PH

„Amerika ist im Moment ein gefährlicher Ort, das muss man berücksichtigen. Es ist sehr traurig, denn ich habe das Gefühl, dass Queen in Amerika groß geworden ist und wir das Land lieben – aber es ist nicht mehr das, was es einmal war. Momentan überlegt jeder zweimal, ob er dorthin reist.“

Das sagte Brian May im neuen Interview mit der Daily Mail aus Großbritannien. Seit 2011 tritt die Band unter dem Namen Queen + Adam Lambert auf, wobei ihr letztes Konzert fast zwei Jahre zurückliegt. Auf die Frage, ob weitere Touren von dem Queen-Nachfolger zu erwarten wären, erklärte May, dass er Konzerte grundsätzlich nicht ausschließt. Jedoch wären Auftritte in den USA vorerst keine Option mehr.

© Wikimedia Commons: Smugmug Queen + Lambert in San Jose, 2014

Konkrete Gründe für diese Entscheidung nannte der Musiker nicht. Es lässt sich jedoch annehmen, dass seine Einschätzung eine Reaktion auf die sozialen Unruhen der letzten Wochen sind. Besonders die stark-kritisierten ICE-Razzien und gewaltsame Auseinandersetzungen bei Protesten, sorgen derzeit für internationale Schlagzeilen.

Dabei ist zu beachten, dass May erst im September 2025 offen über die Möglichkeit von Queen-Auftritten in der futuristischen Las-Vegas-Sphere sprach. Aufgrund der politischen Entwicklungen scheinen diese Pläne ebenfalls vorerst auf Eis zu liegen.

© Wikimedia Commons: Harold Litwiler

Brian May über das Glastonbury Festival

Neben den Bedenken über Auftritte in den Vereinigten Staaten, schließt May auch das britische Glastonbury Festival in Zukunft aus. Bereits in der Vergangenheit äußerte sich der Gitarrist kritisch über die Veranstalter. Grund dafür seien Verstöße gegen den Tierschutz.

Ich würde nächstes Jahr nicht bei Glastonbury auftreten – wegen der Politik der Leute, die das Festival organisieren. Solange sich daran nichts ändert, werde ich dort nicht spielen.”

Sie befürworten das Töten von Dachsen und halten das für Sport. Das ist etwas, das ich nicht unterstützen kann. Wir versuchen seit Jahren, diese Dachse zu schützen, und trotzdem werden sie weiterhin getötet. Das ist der Grund, warum wir darauf verzichten.

Ob und wann Queen wieder live zu sehen sein wird, bleibt damit offen. Sicher scheint nur, es wird weder beim Glastonbury Festival sein, noch in Amerika.

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