NAMM 2026: Yamaha stellt in Anaheim die neue URX-Serie vor. Dies sind kompakte USB-C-Audiointerfaces, die nicht nur für Musiker und Producer ideal sein sollen, sondern sich auch für Streamer, Podcaster und Game eignen, die ihr Schaffen auf eine neue Qualitätsstufe stellen wollen. Gehörst du dazu? Dann gibt es ein paar Punkte, die Yamaha URX22, URX44 und URX44V für dich interessant machen können!

Yamaha URX-Serie: drei Modelle in zwei Farben
Es gibt drei verschiedene Modelle der USB-C-Interfaces. Eigentlich sind es zwei, das größere gibt es noch mit einem zusätzlichen HDMI-Interface! Du kannst bei allen Audio-Interfaces zwischen zwei Farben wählen, denn es gibt sie in Schwarz und in Weiß. Und der Unterschied zwischen Yamaha URX22 und Yamaha URX44 besteht in den Inputs und Outputs. Aus der Ferne kannst du sie kaum unterscheiden:
- URX22: 4 Ein-/2 Ausgänge
- URX44: 6 Ein-/4 Ausgänge
- URX44V: 6 Ein-/4 Ausgänge, zusätzlich HDMI-USB-Videointerface für Video-Capture (z. B. für Streaming, Interviews, kleine Filmproduktionen)


Wie sind Yamaha URX22, URX44 und URX44V ausgestattet?
Die Interfaces werden über USB-C eingebunden und unterstützen den 32Bit/192kHz-Betrieb. Die Steuerung erfolgt per Software – oder du nutzt das berührungsempfindliche Display. Toll ist, dass alle Geräte zwei Kopfhörerwege besitzen und Anschlüsse für ein Headset sowie einen Aux besitzen.
Was ist so besonders an den Yamaha URX-Interfaces? Das sieht man von außen nicht!
Einer der wichtigsten Punkte ist wie ich finde einer, den man schnell einmal übersieht: der Mic Preamp! Üblicherweise haben kleinere Interfaces eher schwache Mikrofon-Vorverstärker. Willst du ein schwaches Mikrofon anschließen, handelst du dir schnell Rauschen ein. Eines der beliebtesten Sprecher-Mikrofone, das du von vielen Youtube-Videos kennen wirst und sicher in zahlreichen Broadcast-Beiträgen und Podcasts gehört haben wirst, ist das Shure SM7B. Und genau dieses hervorragende Mikro rauscht stark an vielen Interfaces, weil es deutlich unter 2 mV/Pa ausgibt. Die Preamps in Yamaha URX22, URX44 und URX44V haben 78 dB Gain! Und es gibt Auto-Gain!

Ein DSP sorgt für latenzfreies Monitoring und eine Reihe Tools. Die Total-FX-Suite liefert einen Ducker, du kannst ein Noise-Gate verwenden oder auf EQ und Multiband-Kompressor zurückgreifen. Natürlich fehlen auch Effekte wie Delay und Reverb nicht. Schmankerl sind sicherlich ein Amp-Simulator und ein Voice-Changer.

Kann man das Yamaha URX44 auch stand-alone als Recorder verwenden?
Ja, es ist ein microSD-Kartenslot integriert. Damit kannst du bis zu 16 Spuren aufnehmen und zwei Spuren wiedergeben. Ganz ohne Computer!

Auf den PC oder Mac verzichten? Echt jetzt? Wozu das denn? Nun, hier sind ein paar passende Gründe.
Was kosten Yamaha URX22, URX44 und URX44V? Ab wann kann man sie kaufen?
Die Produkte sind ab sofort oder in wenigen Tagen erhältlich. Die URX-Interfaces beginnen bei € 439 (brutto) mit dem Yamaha URX22, soviel ist schon sicher.
Hier erscheinen in Kürze Links zu den Interfaces im Thomann-Shop: