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Toontrack EZKeys Cinematic Pads Test

Parallel zu den überaus beliebten Software-Instrumenten mit Drum- und Bass-Mustern bietet der schwedische Hersteller Toontrack nun auch eine Serie für den tragenden Keyboardpart eines Songs: EZkeys umfasst rund 15 Folgen mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten. Anvisiert werden vor allem Producer, die nicht besonders fit sind im Keyboardspiel und daher gern auf ein Playersystem aus flexiblen MIDI-Phrasen kombiniert mit Keyboard-Sounds zurückgreifen möchten. Angesprochen fühlen sollten sich aber ebenfalls Tastenvirtuosen, die sich immer mal wieder neue Ideen beim Komponieren wünschen.

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Die jüngste Veröffentlichung EZkeys „Cinematic Pads“ konzentriert sich auf elektronische Ambietn-Flächen. Inhaltlich verwandt mit dieser Folge sind die bisherigen Instrumente „Cinematic Grand“ und „Dream Machine“. Zum erstgenannten Produkt findet sich ein ausführlicher Testbericht auf Bonedo. Hier wird auch die MIDI-File-Library inklusive MIDI-Packs vorgestellt. Toontrack bietet relativ kostengünstig weit mehr als 60 MIDI-Packs an, die sich mit jedem EZkeys-Instrument nutzen lassen. Die Akkorde können in einem Timeline-Arranger konstruiert und schließlich per MIDI-Noten in die DAW gezogen werden.

DEtails

EZkeys Cinematic Pads kann als Vollversion oder, falls man bereits ein EZkeys-Produkt besitzt, als deutlich preiswertere Sound Expansion erworben werden. Mit der Software „Toontrack Product Manager“ lassen sich Download, Installation und Registrierung eines Instruments schnell erledigen – so auch bei Cinematic Pads.

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Cinematic Pads besteht aus mehreren Soundkomponenten

Der Entwickler Mattias Eklund hat für diese Library-Produkte mehrere analoge und modulare Synthesizer sowie auch einen historischen Konzertflügel und E-Gitarren als Quelle verwendet. Aus diesen einzelnen Bestandteilen, insgesamt 17 verschiedene Sample-Instrumente, entsteht das hybride Soundkonzept von Cinematic Pads. Sie werden unter der Haube individuell kombiniert und gemischt sowie als spiel- und mixfertige Presets angeboten. Angeboten werden sie in insgesamt sechs Soundkategorieren: „Atmospheric“, „Bells“, „Fat Pads“, „Modulated“, „Saturated“ und „Strings“.

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Zur klanglichen Anpassung gibt es bei jedem dieser 70 Presets bis zu sechs Klang- und Effektparameter. Im Angebot sind meistens Attack und Release der Lautstärkenhüllkurve, Hoch- und Tiefpassfilterfrequenz sowie ein Ambience-Regler zur Dosierung des Effektanteils. Hinzu kommen Parameter wie Delay Time oder Wah- oder LFO-Geschwindigkeit. Die 70 Presets lassen sich also relativ zu ihren vorprogrammierten Werten abändern. Für das Konzept der EZkeys-Serie ist dies plausibel gelöst, beim Sounddesign stößt man aber schnell auf Grenzen.

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